MINSK, 18. März (BelTA) - Der Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Juri Gorlow, ist der Ansicht, dass das Jahr 2026 für Belarus in Bezug auf die Maisernte günstig sein wird. Diese Meinung äußerte er gegenüber Journalisten im Anschluss an seinen Bericht, den er dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vorgelegt hat.
Der Minister erläuterte, dass die Fläche für die Aussaat von Sommergetreide im Land etwa 2,3 Millionen Hektar beträgt, wovon 573.000 Hektar auf frühreifendes Sommergetreide entfallen und 1,3 Millionen Hektar für Mais vorgesehen sind, davon 376.000 Hektar für Körnermais.
„Wir erwarten höchstwahrscheinlich eine hohe Maisernte in diesem Jahr. Obwohl es vielleicht nicht ganz richtig und objektiv ist, das im Voraus zu sagen. Nichtsdestotrotz muss man irgendwelche Pläne schmieden“, bemerkte Juri Gorlow. „Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass Sommer und Herbst feucht waren und es im Winter viel schneite. Daher nehmen wir an, dass dieses Jahr höchstwahrscheinlich nicht so feucht sein wird. Das wird sich erheblich auf den Maisertrag auswirken.“
Er präzisierte, dass das vergangene Jahr für den Mais nicht günstig war. Die Maisernte lag bei 1,930 Millionen Tonnen (Körnermais). Im Jahr 2024 hingegen lag die Ernte bei 2,5 Millionen Tonnen. In diesem Jahr wird ein besonderer Schwerpunkt auf diese Kultur gelegt, mit dem Ziel, mindestens das Niveau von 2024 zu erreichen, um die vom Staatschef gestellte Aufgabe zu erfüllen, eine Getreideernte von 11,5 Millionen Tonnen einzubringen.
"Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir mindestens 2,5 Millionen Tonnen Maiskörner benötigen, mindestens 1 Million Tonnen Raps (das ist eine sehr rentable Kultur, die den landwirtschaftlichen Betrieben gute Einnahmen und Gewinne bringt) und nicht weniger als 7,5 bis 8 Millionen Tonnen an eigentlichem Ährengetreide. Daraus setzt sich die gesamte Bruttoernte an Getreide und Hülsenfrüchten zusammen“, sagte Juri Gorlow.
