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MINSK, 6. Januar (BelTA) – Derzeit sind für den Export belarussischer Produkte 13 Häfen der Russischen Föderation eingesetzt. Innerhalb von 10 Monaten 2025 stieg das über sie beförderte Gütervolumen um 3,7% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies teilte der Minister für Verkehr und Kommunikation, Alexej Ljachnowitsch, der Zeitschrift „Wirtschaft von Belarus“ mit.
Die grundlegenden Veränderungen im äußeren Umfeld haben wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Verkehrskomplexes des Landes ausgeübt. Die Hauptströme belarussischer Exportgüter wurden in östliche Richtung umorientiert, wobei die Verkehrs- und Logistikinfrastruktur befreundeter Länder genutzt wird – Russland, China, Kasachstan, Iran, Aserbaidschan, Turkmenistan, Usbekistan –, durch deren Zusammenarbeit ein neuer Verkehrs- und Logistikrahmen für die Beförderung belarussischer Exporte geschaffen wurde.
„Ein Pilotprojekt zur Konsolidierung und Lieferung von Waren in Länder des weiten Bogens wurde umgesetzt. Belarussische Exportgüter wurden nach Afrika (Ägypten, Südafrika), Lateinamerika (Nicaragua), Südostasien (Vietnam, Myanmar, Republik Korea, Indien) und in den Nahen Osten (VAE) gesandt. Um die Kosten für die Beförderung belarussischer Exporte zu verringern, führt das Ministerium Verhandlungen über die Senkung von Eisenbahntarifen. Infolgedessen haben die Eisenbahnverwaltungen Russlands, Kasachstans, Usbekistans und Turkmenistans Rabatte für bestimmte Arten belarussischer Güter gewährt“ präzisierte der Minister für Verkehr und Kommunikation.
Eine wichtige Bedingung für die stabile Arbeit des Verkehrskomplexes ist die Entwicklung der Infrastruktur, die die Wettbewerbsfähigkeit der Transit- und Binnenrouten gewährleistet.
„Gegenwärtig setzen wir gemeinsam mit russischen Kollegen die Modernisierung der Abschnitte der Eisenbahninfrastruktur des 9. Paneuropäischen Verkehrskorridors in Richtung der Häfen Nordwestrusslands fort. Die Fertigstellung der Arbeiten ist für 2026 geplant“, ergänzte der Gesprächspartner.
