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Michadjuk: Belarussisches AKW kann ein Drittel des Strombedarfs des Landes decken

Wirtschaft 17.09.2019 | 10:36
Archivfoto
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WIEN, 16. September (BelTA) - Das belarussische Kernkraftwerk wird ein Drittel des Strombedarfs des Landes decken. Das sagte stellvertretender Energieminister von Belarus, Michail Michadjuk, auf der Plenarsitzung der 63. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Belarus hat sich bereits für die Entwicklung des nationalen Kernenergieprogramms entschieden, dessen Umsetzung ein Drittel des Strombedarfs des Landes am preisgünstigen und sicheren Strom decken und die Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren wird. Sie hat schon verwandte Industrien und Produktion, wissenschaftliche Forschungen gefördert, sagte Michail Michadjuk.

Ihm zufolge wird der erste Block des belarussischen Kernkraftwerks bald in Betrieb genommen, am zweiten Block werden technologische Anlagen installiert. Stellvertretender Minister versicherte, dass die nukleare Sicherheit und Transparenz für Belarus bei der Umsetzung des Kernenergieprogramms absolute Priorität sind. „Dieses Thema ist von großer Bedeutung, die besten internationalen Praktiken und alle verfügbaren Auslandserfahrungen werden aktiv genutzt. Wir teilen aktiv unsere Erfahrungen. Das AKW-Baugelände wird ständig von vielen ausländischen Delegationen, Spezialisten und Experten besucht, darunter aus den Ländern, die Kernkraftprogramme planen oder schon verwirklichen wollen. Hier sind Vertreter der Massenmedien und öffentlichen Organisationen zu sehen“, fügte Michail Michadjuk hinzu.

Er wies darauf hin, dass immer mehr Staaten über Nukleartechnologien zur Gewährleistung ihrer Energiesicherheit, Erreichung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung und ambitiösen Verpflichtungen gemäß Pariser Klimaabkommen nachdenken.

„In diesem Zusammenhang sind wir der Ansicht, dass die IAEA-Rolle und ihr Ansehen in allen Bereichen der gesetzlichen Tätigkeiten weiter gestärkt werden und die internationale Zusammenarbeit aufgrund gemeinsamen Interessen an der nachhaltigen, umfassenden und sicheren Entwicklung der Kerntechnologien basieren sollte, sagte Michail Michadjuk. - Wir sind überzeugt, dass die nukleare Sicherheit weiterhin im Mittelpunkt stehen muss und das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft dem friedlichen Atom gegenüber weitgehend von den Ergebnissen der Arbeit der Agentur in diesem Bereich abhängen wird“, sagte Michail Michadjuk.

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