MINSK, 4. April (BelTA) – Die Nationale Akademie der Wissenschaften von Belarus und das Staatliche Komitee für Normung haben heute einen Kooperationsplan für die Jahre 2026 bis 2030 unterzeichnet. Das teilte die Nationale Akademie der Wissenschaften von Belarus mit.
Der Plan sieht vor, für den Zeitraum 2025–2029 zukunftsweisende Standards in prioritären Bereichen der Volkswirtschaft zu erarbeiten – unter anderem für Robotersysteme, unbemannte Luftfahrzeuge, Mikroelektronik und Künstliche Intelligenz. Außerdem geht es um die Entwicklung neuer sowie die Modernisierung bestehender nationaler Normale und Standards, die auf die Umsetzung von Staatsprogrammen abzielen. Darüber hinaus wollen die Partner bei der Arbeit der einschlägigen technischen Normungsausschüsse von Belarus und Russland zusammenwirken.
Beim Staatlichen Komitee für Normung ergänzte man, dass man gemeinsam an Standards zur Umsetzung von Staatsprogrammen sowie an der Bewertung des wissenschaftlich-technischen Niveaus bestehender Normen in Hochtechnologiebranchen arbeiten werde. Auch die Tätigkeit der zuständigen technischen Normungsausschüsse soll intensiviert werden. Fachleute der Institute werden weiterhin an der Schaffung neuer und der Modernisierung bestehender nationaler Normale arbeiten. Zudem widmen sie sich der Herstellung von Referenzmaterialien für Produktprüfungen sowie der messtechnischen Bewertung von Messmitteln.
An der Umsetzung des Plans ist ein breiter Teilnehmerkreis beteiligt (mehr als zehn Einrichtungen), darunter das Physik-Institut der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAN), das Gemeinsame Institut für Informatikprobleme der NAN, das Minsker Forschungsinstitut für Radiomaterialien, das Gemeinsame Institut für Maschinenbau der NAN, das Physikalisch-Technische Institut der NAN, das Institut für Pulvermetallurgie, das Gemeinsame Institut für Energie- und Kernforschung, das Belarussische Staatliche Institut für Normung und Zertifizierung sowie das Belarussische Staatliche Institut für Metrologie.
