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Minsk und Krasnojarsk signierten Kooperationsabkommen

Wirtschaft 18.09.2019 | 13:08

MINSK, 18. September (BelTA) – Die Stadtregierung Minsk und die Verwaltung von Krasnojarsk haben heute das Kooperationsabkommen in Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik, Sozialwesen und Kultur unterzeichnet. Zu vorrangigen Richtungen für die Entwicklung von Geschäftsbeziehungen zwischen beiden Städten werden die Schaffung eines Handelshauses, die Erweiterung der Dealeroptionen und die Entwicklung der touristischen Richtung, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Gesamthandelsumsatz mit der Region Krasnojarsk beläuft sich nun auf $10 Mio. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen um etwa 16%. „Es gibt eine Reihe von Gütern, die für Krasnojarsk im Rahmen der Infrastrukturobjekte und der Entwicklung von Territorien gefragt und interessant sind. Gemeinsam mit Lebensmitteln sind wir in der Lage, verschiedene Land- und Forsttechnik für die Region Krasnojarsk zu liefern“, bemerkte der Vizevorsitzende der Stadtregierung Minsk Alexander Krepak.

Der Gouverneur von Krasnojarsk Sergej Jerjomin unterstrich, Minsk und Krasnojarsk seien durch die alten freundschaftlichen und historischen Beziehungen verbunden.

Beide Seiten erörterten die Stärkung der Handelspositionen. Einige große belarussische Unternehmen sind bereits in Krasnojarsk vertreten: Sondermaschinenproduzent Amkodor, Belarussisches Automobilwerk BelAZ, Minsker Traktorenwerk MTZ. Gleichzeitig haben die Bewohner einen Bedarf an hochwertigen belarussischen Waren, insbesondere an Lebensmitteln. Dies erfordert die Schaffung eines zuverlässigen und garantierten Lieferkanals - eines leistungsstarken Handelshauses von Minsk (oder Belarus insgesamt) in Krasnojarsk.

Die belarussische Hauptstadt und Krasnojarsk werden auch touristische Richtungen entwickeln. Zunächst einmal müssen die Städte das Informationsvakuum beseitigen und Daten über das touristische Potenzial austauschen. „Minsk kann ein gutes Reiseziel für Sibirier sein. Diese Weltklasse-Stadt kann Europa angemessen repräsentieren. Außerdem gibt es keine Sprachbarriere“, sagte Sergej Jerjomin.

Bei der Diskussion über weitere Kooperationsmöglichkeiten wurde auch die Frage zur Erweiterung der Dealeroptionen angesprochen. Die Städte müssen eine Transportlogistik mit maximaler Effizienz aufbauen. Es wird die Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen ermöglichen, um den Endpreis der Produkte durch Senkung der Transportkosten zu verbilligen.

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