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Naftan berechnet Verluste durch verunreinigtes Erdöl und will seine Interessen durchsetzen

Wirtschaft 10.06.2019 | 09:46
Archivfoto
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MINSK, 10. Juni (BelTA) - Die Ölraffinerie Naftan berechnet weiterhin Verluste durch die Lieferung des verunreinigten russischen Öls nach Belarus und will seine Interessen bei den Verhandlungen mit Russland durchsetzen. Das erklärte der Generaldirektor des Unternehmens, Alexander Demidow, in einem Interview am 9. Juni.

Am 7. Juni besuchte der belarussische Präsident die Ölraffinerie Naftan und orientierte die Führung belarussischer Raffinerien auf die Lösung des Ölproblems ausschließlich bei Verhandlungen. Alexander Demidow hob hervor, dass das Unternehmen die Interessen des Landes vertreten will. Naftan wurde nicht durch das verunreinigte russische Öl betroffen, aber das Unternehmen musste das Volumen der Ölraffination reduzieren. „Wir haben nichts verdient. Wir berechnen noch den Schaden“, sagte der Generaldirektor.

Der Präsident gab in Auftrag, die Strategie der Ölraffinerie Naftan bis Ende des Jahres zu entwickeln.

Nach Ergebnissen des letzten Jahres betrug die Ölraffinationstiefe bei Naftan durchschnittlich 71%. Durch Modernisierung, insbesondere dank der Errichtung eines Komplexes zur verzögerten Verkokung von Ölrückständen kann sie auf 93% steigen. Die Rückflussdauer beträgt 5-6 Jahre und hängt von der Marktkonjunktur ab.

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