MINSK, 29. Januar (BelTA) – In Belarus wächst das Vertrauen in die nationale Währung und das Bankensystem. Das erklärte der Vorstandsvorsitzende der Nationalbank, Roman Golowtschenko, auf einer erweiterten Vorstandssitzung der Nationalbank.
„Das Bankensystem hat insgesamt Widerstandsfähigkeit bewiesen und die Aufgaben bewältigt, die im vergangenen Jahr gestellt wurden. Die sichere und nachhaltige Funktionsweise des Finanzsektors und des Zahlungsmarktes des Landes wurde gewährleistet. Der Anteil nicht bedienter Bankaktiva an den dem Kreditrisiko ausgesetzten Aktiva liegt mit 2,2% in akzeptablen Parametern. Erfreulich ist, dass dieser Wert im Laufe des Jahres gesunken ist. Der Indikator für die Angemessenheit des normativen Kapitals hat den festgelegten Mindestwert deutlich überschritten – 19,3% bzw. 12,5%. Der Verfügbarkeitskoeffizient der automatisierten Systeme der Teilnehmer des Zahlungsmarktes, über welche Abwicklungsoperationen durchgeführt werden, liegt ebenfalls innerhalb der festgelegten Normen. Das Bankensystem leistete den einheimischen Unternehmen eine erhebliche Exporthilfe“, sagte Roman Golowtschenko.
Die stabile Lage auf dem Devisenmarkt des Landes wurde bewahrt. Das Nettoangebot an Fremdwährung durch die Teilnehmer des Devisenmarktes betrug etwa $1,1 Mrd. „Dies bestätigt auch die These vom Anstieg des Vertrauensniveaus in unsere nationale Währung und das Bankensystem insgesamt“, bemerkte der Vorsitzende des Vorstands der Nationalbank.
„Die Anforderungen an das Bankensystem wurden vom Präsidenten des Landes formuliert. Wir werden sie strikt einhalten. Für alles wird es eine strenge Rechenschaftspflicht geben, aber natürlich auf der Grundlage von Objektivität und Gerechtigkeit. Jede Störung im System, jede Beeinträchtigung seiner Elemente macht es anfälliger für externe Einflüsse. Daher besteht unsere Aufgabe darin, Engpässe rechtzeitig zu bestimmen, Probleme zu identifizieren und die notwendige Nachjustierung des Systems vorzunehmen. Dies wird es ermöglichen, unser Bankensystem noch widerstandsfähiger, anpassungsfähiger und bereit für zukünftige Herausforderungen zu machen“, resümierte Roman Golowtschenko.
