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Wirtschaft
26 März 2026, 13:10

Neue Möglichkeiten und Erfahrungsaustausch. Leiter diplomatischer Missionen machen sich mit dem belarussischen Agrarsektor bekannt

MINSK, 26. März (BelTA) - Belarus ist offen für eine vorteilhafte Zusammenarbeit im Bereich Agrarindustrie. Belarus exportiert seine Produkte in 117 Länder der Welt. Das sagte Landwirtschafts- und Ernährungsminister Juri Gorlow bei einer Veranstaltung für die Leiter der in Belarus akkreditierten diplomatischen Missionen.

„Die heutige Veranstaltung ist eine Gelegenheit, aktuelle Themen zu diskutieren“, sagte der Minister. „In den Jahren seiner Unabhängigkeit hat das Land enorme Erfolge bei der Ernährungssicherheit erzielt. Unsere Produkte sind von hoher Qualität und erfreuen sich einer hohen Nachfrage.“
Juri Gorlow äußerte die Überzeugung, dass auf dem Treffen neue Vereinbarungen erzielt werden. „Wir haben einiges anzubieten“, betonte der Minister.
Nach seinen Angaben weise die Kooperation mit den Partnerstaaten eine positive Dynamik auf. 

Der Minister unterstrich, dass Ernährungssicherheit eine Priorität jedes Staates sei. Belarus sei auf die Unterstützung von Nahrungsmittelexporten ausgerichtet. 

Er wies zudem auf das erhebliche Kooperationspotenzial hin. „Wir sind nicht nur bereit, unsere Produkte anzubieten, sondern auch Technologien und Erfahrungen weiterzugeben“, sagte Juri Gorlow und fügte hinzu, dass gemeinsame Projekte mit Simbabwe ein Beispiel dafür seien. Darüber hinaus sei er überzeugt, dass es jederzeit wichtig sei, Partner zu bleiben und die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen.
Der stellvertretende Landwirtschafts- und Ernährungsminister Alexander Jakowtschiz informierte, dass der Export für belarussische Unternehmen ein entscheidender Faktor für das Produktionswachstum bei Lebensmitteln sei. Etwa 70 % der Milchprodukte und 40 % der Fleischprodukte würden ins Ausland geliefert.

„Auf unseren traditionellen Märkten nimmt der Wettbewerb sowohl durch lokale Akteure als auch durch Exporteure zu. Daher ist die Suche nach neuen Nischen eine der Aufgaben, die für uns derzeit von größter Bedeutung ist. Dafür ist eine sorgfältige, umfassende und systematische Arbeit erforderlich. Wir analysieren jedes Land, das für uns von Interesse ist, im Hinblick auf die Einfuhr von Lebensmitteln hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit unserer Preise, der Logistik, der Zollschranken und nichttarifären Maßnahmen“, so Alexander Jakowtschiz.

Die Veranstaltung fand im Zentrum für Ökotourismus „Stankowo“ statt. Sie wurde vom Nationalen Zentrum für Exportförderung gemeinsam mit dem Landwirtschafts- und Ernährungsministerium von Belarus organisiert. Das Hauptziel besteht darin, die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu vertiefen, aktuelle Informationen über Prioritäten und Anforderungen nationaler Märkte auszutauschen, direkte Kontakte zu knüpfen und die Zertifizierung für die Märkte der Exportländer zu intensivieren.

Es wurden Informationen über den Stand und das Entwicklungspotenzial des agroindustriellen Komplexes von Belarus sowie über die Produktions- und Liefermöglichkeiten von Halal-Produkten präsentiert. Als Redner traten die Leiter führender belarussischer Unternehmen der Branche auf. Es fanden Gespräche über Kooperationsperspektiven und Verkostungen von Neuheiten statt. 
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