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Niederländisches Business an Gemeinschaftsunternehmen in Belarus interessiert

Wirtschaft 13.03.2019 | 16:30
Nikolai Borissewitsch. Foto aus der Zeitschrift „Konjunktura rynkow“ (dt. Konjunktur der Märkte)
Nikolai Borissewitsch. Foto aus der Zeitschrift „Konjunktura rynkow“ (dt. Konjunktur der Märkte)

MINSK, 13. März (BelTA) - Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter von Belarus in den Niederlanden, Nikolai Borissewitsch, hat im Interview mit der Zeitschrift „Konjunktura rynkow“ (dt. Konjunktur der Märkte) wachsendes Interesse des niederländischen Business an Gemeinschaftsunternehmen in Belarus hervorgehoben.

„Im Großen und Ganzen betonen wir wachsendes Interesse der niederländischen Unternehmer an der Schaffung neuer Gemeinschaftsunternehmen in unserem Land in erster Linie in Holzverarbeitung, AIK-Bereich, Logistik, Energie, Medizin“, erzählte der Diplomat.

In Belarus funktionieren über 100 Organisationen mit niederländischer Kapitalbeteiligung. Das sind sowohl Gemeinschaftsunternehmen, als auch ausländische Vertretungen. Die Gesamtinvestitionen aus den Niederlanden in der Realwirtschaft betragen nach dem Stand vom 1. Oktober 2018 $822,6 Mio. Das ist Platz 5 nach Russland, Zupern, China und Großbritannien.

Niederländische Unternehmen befassen sich in Belarus mit der Produktion von Bier, Glühbirnen, Arzneimitteln, Stahlerzeugnissen und Kunststoffen sowie bauen Äpfel, Karotten, Kohl, Zwiebeln und Kartoffel an.

Der Warenumsatz zwischen Staaten bezifferte sich im vorigen Jahr auf $1,75 Mrd. (124,9% gegenüber 2017), dabei erwirtschaftete Belarus Gewinne.

Nikolai Borissewitsch zufolge gibt es Möglichkeiten für Entwicklung der Zusammenarbeit mit den Niederlanden in Landwirtschaft, Logistik, Verwaltung von Wasserressourcen. In den Bereichen erreichten die Niederlande die größten Erfolge. Wir können ihre Erfahrungen übernehmen, betonte der Botschafter.

„Ich denke, dass es alle Voraussetzungen für weitere Intensivierung der bilateralen Kooperation in Eisenbahn- und Automobilbranche gibt. Es betrifft auch die Schaffung des Transportkorridors für Güter, die aus Rotterdam Richtung China über Deutschland, Polen und Belarus befördert werden sowie gemeinsame Errichtung des Eisenbahnterminals beim belarussischen Grenzübergang „Brusgi“, sagte der Diplomat.

Außerdem hielt er Investitionszusammenarbeit, Industriekooperation, Zusammenwirken auf dem Gebiet von erneuerbaren Energiequellen, im ochtechnologiebereich, Garten- und Blumenbau, bei der kreativen Industrie für gegenseitig zukunftsträcgtige Richtungen.

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