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Wirtschaft
27 März 2026, 09:00

Petkewitsch: EAWU-Staaten wollen unter den aktuellen Herausforderungen Kräfte bündeln und Industriekooperation entwickeln 

Archivfoto
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MINSK, 27. März (BelTA) – Die Staaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) wollen unter den aktuellen Herausforderungen ihre Kräfte bündeln und die Industriekooperation entwickeln. Das erklärte die stellvertretende Premierministerin Natalja Petkewitsch vor Journalisten in Schymkent (Kasachstan), wo am 26. und 27. März die Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates unter Beteiligung des belarussischen Premiers Alexander Turtschin stattfindet.
„Gestern haben die Regierungschefs im nicht-öffentlichen Format die außenwirtschaftliche Situation und die Herausforderungen erörtert, denen unsere Länder gegenüberstehen. Alle betonten, dass wir diesen Herausforderungen gemeinsam begegnen und sie auch gemeinsam bewältigen müssen. Daher wird auf dieser Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates sehr viel Wert auf die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit, der finanziellen Unterstützung, der Bündelung von Kräften und der Vereinigung der Potenziale aller Länder gelegt, um gemeinsam in die Industrie 5.0 einzutreten. Bezeichnenderweise geschieht dies alles im Kontext der Entwicklung von Informationstechnologien und der Digitalisierung, daher sprechen wir auch über die Unterstützung digitaler Plattformen, die Entwicklung der Industriekoperation und die Finanzierung gemeinsamer Industrieprojekte. Ich möchte daran erinnern, dass im Rahmen der EAWU eine Finanzierung dann erfolgt, wenn drei Länder an der Industriekooperation beteiligt sind. Wir bewegen uns in Blöcken und schließen alle Lücken und Probleme, mit denen wir konfrontiert sind“, sagte Natalja Petkewitsch.

Sie stellte fest: Um die Zusammenarbeit zu entwickeln, könnten die Länder nicht ausschließlich ihre eigenen Interessen verteidigen, man müsse im Gleichschritt vorgehen. Die weltweite Situation führe zu einem Verständnis für den Wert der historischen Gemeinsamkeit und der Kooperationsbeziehungen, betonte die Vizepremierministerin.
Informationstechnologien und Digitalisierung seien der Eckpfeiler des Vorsitzes Kasachstans in der EAWU im Jahr 2026. „Wir können hier stolz sein, denn unser Land war schließlich der Pionier. Unser Hochtechnologiepark hat das gesamte intellektuelle Potenzial des Landes vereint. Dies ist ein einzigartiges Phänomen, und was die Dauer und die gelegten Grundlagen betrifft, gibt es im postsowjetischen Raum noch nichts Vergleichbares – alle anderen sind uns bereits gefolgt“, machte Natalja Petkewitsch deutlich.
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