MINSK, 27. März (BelTA) – Der belarussische Premierminister Alexander Turtschin hat sich während der Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Rates im erweiterten Kreis, die in Schymkent (Kasachstan) stattfindet, zur praktischen Umsetzung der ehrgeizigen Pläne zur Entwicklung der EAWU als bedeutendem wirtschaftlichen Anziehungspunkt in der Welt geäußert.
„Es ist klar, dass die ehrgeizigen Pläne zur Entwicklung der EAWU als bedeutendem wirtschaftlichen Anziehungspunkt in der Welt nicht ohne einen proaktiven Ansatz bei der internationalen Positionierung unserer Gemeinschaft verwirklicht werden können. Es muss die systematische Arbeit zur Erweiterung des Kreises der Länder fortgesetzt werden, mit denen die Mitgliedstaaten der EAWU die Zusammenarbeit auf der Grundlage von Freihandelsprinzipien entwickeln. Die Arbeit zur praktischen Umsetzung der Handelsabkommen, die mit unseren Freunden – Vietnam, Serbien, Iran, der Mongolei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien – geschlossen wurden, muss von der Eurasischen Wirtschaftskommission ständig besonders überwacht werden“, sagte Alexander Turtschin.
Seiner Ansicht nach dürfe man sich nicht auf dem Erreichten ausruhen, man müsse aktiv auf die Partner in Asien, Afrika, der arabischen Welt und Lateinamerika zugehen. „Man sollte sich nicht von denen abwenden, die am Aufbau einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert sind“, betonte der Premierminister.
„Gleichzeitig ist es wichtig, bei der Ausrichtung unseres Interesses auf das weitere Ausland unsere nächsten Nachbarn in der GUS nicht aus den Augen zu verlieren. Die Arbeit zur Unterzeichnung des Aktionsplans für 2026–2030 zur Umsetzung des Memorandums über die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Eurasischen Wirtschaftskommission und dem Exekutivkomitee der GUS muss abgeschlossen werden. Ich schlage vor, dies im Mai dieses Jahres am Rande des Obersten Eurasischen Wirtschaftsrates und des Eurasischen Wirtschaftsforums zu tun“, so der Regierungschef von Belarus.
