Mobile Version
Projekte
Services
Staatsorgane

Region Primorje will mehr Waren aus Belarus importieren

Wirtschaft 16.07.2019 | 14:08

MINSK, 16. Juli (BelTA) – Es wird mehr belarussische Waren und Produkte im Angebot geben. Das versprach Gouverneur der russischen Region Primorje Oleg Koshemjako im Anschluss an die Gespräche mit dem Präsidenten von Belarus, Alexander Lukaschenko.

Oleg Koshemjako, der über eine lange Zeit mehrere Regionen in Russland leitete, sprach der belarussischen Staatsführung einen großen Dank für die Hilfe und Unterstützung, besonders in sehr harten Zeiten, zum Beispiel für die humanitären Güter nach heftigen Überschwemmungen im Gebiet Amur.

„Wir haben langjährige gute Beziehungen auf der Ebene des gegenseitigen Vertrauens und des völligen Verständnisses. Wir haben ein festes Fundament gebaut, und dieses Fundament wird auch im Krai Primorje zur Geltung kommen“, versicherte er.

Der Gouverneur bemängelte das unzureichende Warenangebot in der Region Primorje. „Wir werden das Angebot an belarussischen Produkten erweitern. In Großstädten und Bezirken werden Handelshäuser entstehen", erzählte er.

Viele gemeinsame Projekte sind während des laufenden Besuchs des Gouverneurs in Belarus geplant. So besuchte die russische Delegation das Gebiet Mogiljow und führte Gespräche mit mehreren Betriebs- und Unternehmensleitern, darunter mit OAO „Mogiljowliftmasch“. Geplant sind Besuche im Agrokombinat „Shdanowitschi“, bei MAZ, MTZ, Belkommunmasch, Amkodor. Mit der Delegation der Region Primorje sind Vertreter aus Bergbau gekommen. In dieser Branche werden Großmaschinen wie BelAZ aktiv eingesetzt. Nach Angaben des Gouverneurs werde die in Belarus hergestellte Technik in den russischen Regionen sehr gefragt. Sie sei von hoher Qualität, belarussische Partner stellten einen sicheren Post-Verkaufs-Service zur Verfügung und lieferten Maschinen und Anlagen zu Vorzugspreisen.

Der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Mogiljow, Leonid Sajaz wird die Co-Leitung der Arbeitsgruppe für die Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Gebiet Primorje übernehmen. „Wir kennen uns seit mehr als 10 Jahren, wir haben gemeinsame Mechanismen für die Umsetzung der Projekte erarbeitet. Wir besitzen große Erfahrungen und werde sie in Primorje nutzen. Jedes Jahr werden wir die soziale und wirtschaftliche, kulturelle und humanitäre Zusammenarbeit verstärken“, sagte Oleg Koshemjako. „Ich bin überzeugt, dass unsere Freundschaft mit der Zeit nur stärker sein wird.

Nach Ansicht des russischen Gouverneurs wird es noch einfacher sein, die Zusammenarbeit mit der Region Primorje zu verstärken als früher mit dem Gebiet Sachalin. „Die Region Primorje ist ein Kontinent, eine dichter besiedelte Region, die an vier Länder grenzt: China, Nord- und Südkorea und Japan. Das sind eisfreie Häfen, ein großer Schiffsbaukomplex“, erklärte Oleg Koshemjako. Er fügte hinzu, dass in Primorje ein besonderer Bedarf an Fachkräften im Bauwesen, einschließlich Straßenbau, und in der Landwirtschaft besteht.

Der Handelsumsatz zwischen Belarus und der Region Primorje betrug im Januar-Mai dieses Jahres 5,7 Millionen Dollar und sank um 1,7% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2018. Der Export belarussischer Waren belief sich auf 4,6 Mio. USD, der Import auf 1,1 Mio. USD, wobei Belarus hauptsächlich Lastkraftwagen, Riegel und Aluminiumprofile, Reifen, Käse, Hüttenkäse und Butter in das Gebiet Primorje liefert. Seit Anfang des Jahres ist der Export von Konstruktionsteilen aus Kunststoff (um 44,5%) und Kosmetika (um das 6,6-fache) deutlich gestiegen.

Druckversion
Nachrichten der Rubrik Wirtschaft
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk
Soligorsk