MINSK, 2. Oktober (BelTA) – Belarus und Russland können ihre Zusammenarbeit auf eine neue Ebene heben und im Rahmen des Unionsstaates gemeinsame IT-Dienste sowie IT-Modelle entwickeln. Dies erklärte Anna Rjabowa, Leiterin des Sekretariats des Aufsichtsrats des High-Tech-Parks (HTP), während einer Sitzung des wissenschaftlichen Expertenrats beim Ständigen Ausschuss des Unionsstaates.
Ein vielversprechender Bereich ist die künstliche Intelligenz. „Unternehmen gehen dazu über, eigene Produkte zu entwickeln und kompakte Technologie-Teams aufzubauen. Im HTP sind derzeit vor allem Fachkräfte gefragt, die fundiertes Fachwissen sowie ingenieurtechnisches und architektonisches Denken mit Kompetenzen im Bereich der KI verbinden. Hier liegt unser gemeinsames Wachstumspotenzial“, betonte die Leiterin des Sekretariats.
Als weiteres zukunftsträchtiges Feld wurde der Kryptosektor genannt. Laut Anna Rjabowa sollten Kryptowährungstechnologien nicht nur als eigenständige Branche, sondern auch als Instrument zur Investitionsgewinnung betrachtet werden. „Die Bündelung der Kompetenzen innerhalb des Unionsstaates kann ein wirksames Instrument sein, um Märkte in Drittstaaten zu erschließen und internationale Investitionen anzuziehen“, sagte sie.
