Juri Schulejko. Foto: Exekutivkomitee des Gebiets Witebsk
MINSK, 8. Juli (BelTA) – Die regionale Zusammenarbeit leistet einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung der strategischen Partnerschaft beider Länder. Das erklärte der stellvertretende Premier Juri Schulejko auf der Plenarsitzung des 3. Forums der Regionen von Belarus und Usbekistan in Minsk.
„Wir schätzen das erreichte Niveau der belarussisch-usbekischen Zusammenarbeit sehr, das ein würdiges Beispiel für gegenseitigen Respekt, Freundschaft, Vertrauen und Unterstützung ist. Usbekistan ist für uns ein verlässlicher Freund und ein durch die Zeit erprobter Partner. Die Grundlage für das erreichte Kooperationsniveau bildet der traditionell vertrauensvolle und substanzielle Dialog auf höchster Ebene“, so Schulejko.
Er betonte, der von den Staatsführern vorgegebene Kurs lege langfristige Orientierungen für die Zusammenarbeit fest.
„In den vergangenen zehn Jahren hat sich das gegenseitige Warenhandelsvolumen mehr als verdreizehnfacht“, unterstrich Juri Schulejko.
Wie er weiter ausführte, ermögliche das erreichte Volumen des gegenseitigen Handels die Setzung ehrgeizigerer Ziele. Belarus sehe erhebliche Reserven sowohl bei der Ausweitung der Lieferungen traditioneller Warensortimente als auch bei der Erschließung neuer Produktpositionen. „Von den Präsidenten von Belarus und Usbekistan wurde die durchaus erreichbare Aufgabe gestellt, innerhalb weniger Jahre ein gegenseitiges Handelsvolumen von 2 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Gleichwohl ist uns bewusst, dass die Arbeit der Regierungen und der staatlichen Behörden nur einen Teil unserer Möglichkeiten darstellt. Von Jahr zu Jahr leisten gerade die Regionen einen immer bedeutenderen Beitrag in die gemeinsame Kasse der Beziehungen“, betonte Juri Schulejko.
Bislang bestehen bereits 30 interregionale Abkommen. Zu diesem Paket kamen weitere 12 Dokumente hinzu, die im Rahmen des Forums unterzeichnet wurden.
„Die interregionalen Foren von Belarus und Usbekistan haben ihre Wirksamkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die vorangegangenen Gipfeltreffen sind ein lebendiges Zeugnis dafür, wie auf lokaler Ebene unsere gemeinsamen Pläne in der Industrie, der Landwirtschaft, im sozialen Bereich und in vielen anderen Bereichen erfolgreich umgesetzt werden. Heute sind hier die Leiter der belarussischen und usbekischen Regionen, Vertreter der wichtigsten staatlichen Organe und der Wirtschaftskreise beider Länder versammelt – all jene, die unmittelbar in die Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit eingebunden sind“, so Schulejko.
Er sprach allen Anwesenden seinen aufrichtigen Dank für ihren Beitrag zur weiteren Stärkung der belarussisch-usbekischen strategischen Partnerschaft und der wahrhaft freundschaftlichen Bande aus, die Belarussen und Usbeken miteinander verbinden.
„Das diesjährige Forum ist dazu aufgerufen, das erreichte hohe Niveau des politischen Vertrauens in konkrete wirtschaftlich vorteilhafte Projekte zu überführen. Es bietet eine gute Gelegenheit, nicht nur direkte Kontakte zu knüpfen, sondern auch in konstruktiver Weise einvernehmliche Lösungen für aktuelle Fragen zu finden und Perspektiven aufzuzeigen. Die Hauptsache ist, nicht stillzustehen, nicht nach einfachen Wegen zu suchen, sondern mit neuen, zeitgemäßen Initiativen hervorzutreten“, betonte Schulejko.
Die Leitlinien seien eine für beide Seiten vorteilhafte Kooperation, die Ausrichtung auf konkrete Ergebnisse und eine maximale Zukunftsfokussierung. Die Regierungen seien an der Umsetzung effizienter Projekte interessiert, die der Wirtschaft Mehrwert, Exporte und neue Arbeitsplätze bringen könnten.
„Eine solche Zusammenarbeit wird es letztendlich ermöglichen, die Kernaufgabe jedes Staates zu lösen – den Lebensstandard der Menschen zu erhöhen. Ich gehe davon aus, dass das 3. Forum der Regionen für jeden Teilnehmer ein Ideengeber und ein Ausgangspunkt für den Abschluss vielversprechender Verträge sein wird. Jede Vereinbarung, die in diesen Tagen in Minsk und in den Regionen getroffen wird, muss umgesetzt werden“, so Schulejko.
Veranstalter des Forums sind das Nationale Zentrum für Exportförderung der Republik Belarus und das Ministerium für Investitionen, Industrie und Handel der Republik Usbekistan.
