MINSK, 25. Januar (BelTA) – In ihren Anti-Sanktionsbemühungen sollen Belarus und Russland den gemeinsamen Markt des Unionsstaates nicht vergessen. Das erklärte der belarussische Botschafter in der Russischen Föderation Juri Seliwerstow in einem Interview mit dem Fernsehsender „Belarus 1“.
„Unsere russischen Partner treffen oft solche Anti-Sanktionsmaßnahmen zum Schutz des eigenen Marktes. Nicht nur des Handelsmarktes. Sie ändern dabei ihre Gesetze. Die neuen Rahmenbedingungen sind nicht kompatibel mit dem, was wir tun. Wir müssen unsere Arbeit vernünftig aufbauen, damit wir über die Anti-Sanktionsmaßnahmen, die wir im Rahmen unserer Nationalgesetzgebungen treffen, nicht vergessen, dass wir in einem Unionsstaat leben, dass wir vorrangige Programme und Projekte umsetzen und dass wir einander nicht fremd sind“, sagte Juri Seliwerstow.
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Juri Seliwerstow am 22. Januar zum belarussischen Botschafter in Russland ernannt. Vorher hatte Seliwerstow das Amt des Finanzministers inne.
