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Semaschko: Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland bildet Basis für Integration

Wirtschaft 12.04.2019 | 18:11
Wladimir Semaschko
Wladimir Semaschko

MOSKAU, 12. April (BelTA) – Die wirtschaftliche Zusammenarbeit von Belarus und Russland bildet Basis für Integrationsprozesse. Darauf machte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in Russland Wladimir Semaschko in der konstituierenden Konferenz des Verbandes für außenpolitische Studien in Moskau, wie der Pressedienst der belarussischen Botschaft berichtet.

„Die Hauptaufgabe besteht darin, die wirtschaftliche Synergie und den Handel zu stärken und auszubauen. Sie bilden eine tiefgreifende Basis für Integrationsprojekte in unseren Ländern“, sagte der Diplomat. „Ich bin sicher, dass eine solche Politik nur positive Effekte haben kann. Für die Beziehungen nach außen wird das bedeuten, dass wir ein stabiles, voraussagbares wirtschaftliches Umfeld schaffen, um Investitionen und neue Technologien anzuwerben und gemeinsame Produkte auf Binnen- und Außenmärkten anbieten können.“

Die Gründung des Verbandes für außenpolitische Studien sei ein wichtiger Bestandteil der humanitären Zusammenarbeit, sagte Semaschko. „Der Unionsstaat Belarus-Russland hat keine Binnengrenzen und schafft deshalb für Bürger auf beiden Seiten gleiche Chancen für die Entwicklung des Menschenpotentials. Diese Arbeit muss fortgesetzt werden“, meint der Botschafter.

Der Verband wird nach Andrej Gromyko benannt, dessen 110. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Gromyko leitete 28 Jahre lang das Außenministerium der UdSSR und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Gestaltung der internationalen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt der konstituierenden Konferenz stand die Vorbereitung auf die erste hochrangige Expertensitzung, die im Juli in Sankt Petersburg beim 6. Forum der Regionen Belarus-Russland stattfindet.

An der Konferenz nahmen Russlands Außenminister Sergej Lawrow, Staatssekretär des Unionsstaates Grigori Rapota, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit Sergej Rachmanow, Vizesprecher des Föderationsrates der Föderalversammlung Iljas Umachanow, Universitätsrektoren, führende Wissenschaftler und Experten aus Belarus und Russland teil.

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