MINSK, 27. Januar (BelTA) – In den letzten 10 Jahren hat Belarus sein Handelsvolumen mit China verdreifacht und die Exporte verdoppelt. Das erklärte der erste Vizepremier Nikolai Snopkow bei einer Besprechung, die der Staatschef Alexander Lukaschenko heute zum Thema Zusammenarbeit mit China einberufen hat.
Snopkow bestätigte Lukaschenkos These, die Zusammenarbeit mit China sei ein langfristiges, ernsthaftes Anliegen, und betonte, dass die Ergebnisse dieser Kooperation auf lange Sicht zu bewerten seien. Er nannte in diesem Zusammenhang drei wichtige Ergebnisse, auf die Belarus in den 10 Jahren Zusammenarbeit mit China zurückblicken kann.
„Wir haben in diesem Zeitraum den Warenumsatz verdreifacht und die Warenexporte verdoppelt. Von $2,5 Milliarden auf derzeit $8,9 Milliarden“, sagte der erste Vizepremier. „In den letzten 5 Jahren sind unsere Exporte jährlich um durchschnittlich 17 Prozent gewachsen, 1,5 Prozent mehr als nach Russland. Dabei ist Russland unser wichtigster Exportmarkt. Das deutet darauf hin, dass wir auf dem chinesischen Markt ziemlich aktiv gearbeitet haben.“
Nach seinen Angaben seien China-Exporte in den letzten 10 Jahren jährlich um ca. 11,4 Prozent gestiegen. „Der Waren- und Dienstleistungsumsatz betrug einen Rekordwert von $12 Milliarden. Der Anteil Chinas am Außenhandel ist doppelt so hoch und liegt bei 11 Prozent“, betonte Nikolai Snopkow. „Es ist der zweitgrößte Handelspartner nach Russland.“
Nach China gehen 30 Prozent der belarussischen Kali-Exporte, 45 Prozent des Rapsöls, 50 Prozent des Flachsstrohs, 33 Prozent des Holzes und 37 Prozent der Molke.
