MINSK, 18. April (BelTA) – Premierminister Alexander Turtschin sagte Journalisten während der Instandsetzung eines Massengrabs bei dem Dorf Pjatewschtschina im Kreis Minsk im Rahmen des landesweiten Subbotniks, wie die weitere Strategie zur Entwicklung der Melioration in Belarus gestaltet wird.
Alexander Turtschin erinnerte daran, dass dieses Thema in der Regierung vor kurzem erörtert wurde – erst am 17. April fand eine Beratung zu Meliorationsmaßnahmen statt. „Wir haben im Land bereits viele Arbeiten auf meliorierten Flächen durchgeführt. Es bleiben jedoch sehr schwierige Abschnitte mit nicht besonders hoher Bodenqualität dieser Felder. Unser Vorschlag an den Präsidenten, den er unterstützt hat, ist, dass wir diese Ressourcen darauf verwenden können, nicht nur auf meliorierten, sondern auch auf gewöhnlichen Flächen Ordnung zu schaffen“, so der Premierminister.
Nach den Worten des Regierungschefs ist es die Aufgabe dieses und des nächsten Jahres, sich intensiv mit dieser Frage zu befassen, ohne die Arbeiten dort zu stoppen, wo sie auf meliorierten Flächen effektiv sind.
„Was die Rekonstruktion betrifft – das ist eine große Investition. Man muss sehr besonnen an die Sache herangehen und die Rekonstruktion dort durchführen, wo sie wirtschaftlichen Nutzen bringt“, fasste der Premierminister zusammen.
Der Premierminister, die Vize-Premierminister und die Leitung des Apparats des Ministerrats sind heute bei der Instandsetzung eines Massengrabs im Einsatz, in dem 45 Soldaten der Roten Armee und Partisanen bestattet sind, die im Juni 1941 bei der Verteidigung des Dorfes Pjatewschtschina und im Juni 1944 bei seiner Befreiung gefallen sind.
Die Geldmittel, die durch den Subbotnik erwirtschaftet werden, sollen für die Schaffung einer ständigen Ausstellung des im Bau befindlichen Nationalen Historischen Museums von Belarus und für andere damit verbundene Arbeiten verwendet werden.
