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02 April 2026, 16:40

Verkehrsministerium: Belarussische Infrastruktur ermöglicht jährlich den Transport über 200 Millionen Tonnen Güter

MINSK, 2. April (BelTA) - Das belarussische Verkehrsministerium hat bekanntgegeben, dass die Infrastruktur des Landes jährlich den Transit von über 200 Millionen Tonnen Gütern ermöglicht. Minister Alexej Ljachnowitsch betonte während der Plenarsitzung der Koordinierungskonferenz für den Verkehr der GUS-Staaten, dass die Entwicklung internationaler Transportkorridore zu den wichtigsten wirtschaftlichen Interessen von Belarus gehört.

Die geschaffene Infrastruktur ermöglicht den Transport von mehr als 200 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr, davon etwa 70 Millionen Tonnen im Transit.

Die Containerzüge in Belarus erreichen landesweit Geschwindigkeiten von bis zu 1.200 km pro Tag. Das Eurasische Eisenbahntor im Industriepark Great Stone wird neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und die Effizienz des Gütertransports erheblich verbessern.

Der Minister erklärte, dass der gesamte kommerzielle Schienengüterverkehr innerhalb von Belarus elektronisch abgewickelt wird. Die elektronische Anmeldung wird weiterentwickelt und die Transittechnologien werden verbessert. Besonderes Augenmerk wird auf die Steigerung des Potenzials der Straßentransportkorridore gelegt.

„Die wichtigsten internationalen Transportkorridore der GUS durch Belarus weisen eine Achslastkapazität von 11,5 Tonnen auf und ermöglichen so den Einsatz moderner Transportmittel für den Güter- und Personenverkehr. Belarus arbeitet an der Digitalisierung des Straßenmanagements und der Schaffung eines zentralen Betreibers für das Intelligente Transportsystem (ITS). Technologien für maschinelles Sehen und künstliche Intelligenz werden in die Prozesse der Verkehrssicherheit und die schnelle Reaktion auf sich ändernde Verkehrsbedingungen integriert“, sagte Alexej Ljachnowitsch.

Er betonte, dass Belarus die Schaffung eines einheitlichen digitalen Logistik-Ökosystems für die GUS unterstützt.

„Die flächendeckende Einführung elektronischer Dokumente und digitaler Korridore sowie die Gewährleistung der Sicherheit der Logistik-Lieferketten bilden die Grundlage für den Aufbau unserer gemeinsamen eurasischen Heimat. Die Digitalisierung macht Grenzen transparent. Wir streben einen nahtlosen Raum an, in dem der Warenverkehr so ​​frei ist wie innerhalb eines Landes. Wir bauen nicht einfach nur Transportwege; wir schaffen eine neue Realität für Millionen von Bürgern unserer Länder“, so der Minister.

Der Leiter des belarussischen Verkehrsministeriums schlug vor, dass Kollegen aus anderen Ländern gemeinsam mit der GUS ein alternatives System zur Überwachung der Arbeits- und Ruhezeiten von Fahrern im internationalen Straßengüterverkehr entwickeln sollten.
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