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Vermeidung von Handelskonflikten wird beim Forum „Eurasische Woche“ diskutiert

Wirtschaft 19.08.2019 | 16:23
Archivfoto
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MOSKAU, 19. August (BelTA) – Probleme der Überproduktion und Vermeidung von Handelskonflikten auf den Märkten des asiatisch-pazifischen Raums und der Eurasischen Wirtschaftsunion werden beim 4. Internationalen Ausstellungsforum „Eurasische Woche - 2019“ besprochen, das am 25./27. September in Bischkek (Kirgisistan) stattfinden soll. Das gab der Pressedienst der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK) der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Am 25. September wird im Rahmen des Forums die Podiumsdiskussion „EAWU: Integration in den globalen Markt und Möglichkeiten auf den Märkten des asiatisch-pazifischen Raums“ durchgeführt. „Heute ist es für die EAWU-Mitgliedstaaten wichtig, die bestehende Integration ihrer Wirtschaften in den Weltmarkt zu kapitalisieren. Die Richtung der Region Asien-Pazifik, zu der auch die sich stetig entwickelnden Wirtschaften mit wachsender Nachfrage gehören, ist vielversprechend. Angesichts des enormen Potenzials dieser Region müssen wir die Arbeitsbereiche für den Ausbau der gegenseitigen Präsenz auf den Märkten bestimmen und die Treiber für das Wachstum der Zusammenarbeit und des Handelsumsatzes aufdecken. All dies wird beim Forum diskutiert“, sagte das Mitglied (Ministerin) für Handel der Eurasischen Wirtschaftskommission, Vorsitzende des Organisationskomitees des Forums Weronika Nikischina.

Während der Podiumsdiskussion sollen die Waren- und Dienstleistungsmärkte bestimmt werden, die heute das größte Wachstumspotenzial und die Möglichkeiten für den Ausbau der Warenexporte der Länder haben. Gleichzeitig wird ein wichtiges Diskussionsthema sein, wie die Probleme der Überproduktion gemeinsam mit den Ländern des asiatisch-pazifischen Raums gelöst werden können, um Handelskonflikte und Risiken der Dämpfung der wirtschaftlichen Entwicklung zu vermeiden.

Zur Teilnahme an der Podiumsdiskussion sind Wirtschaftsminister von Belarus Dmitri Krutoi, Wirtschaftsminister Armeniens Tigran Khaschatrjan, Minister für Handel und Integration Kasachstans Baqyt Sultanow, Wirtschaftsminister Kirgisistans Sandschar Mukanbetow, der erste Vizeaußenminister von Belarus Andrej Jewdotschenko, Generaldirektor des Russischen Exportzentrums Andrej Slepnjow, Präsident des Kirgisischen Verbands der Industriellen und Unternehmer Danil Ibraev, Präsident des Koreanischen Instituts für internationale Wirtschaftspolitik Lee Jae-Yeon, ASEAN-Vizegeneralsekretär Aladdin Rillo, SOZ-Generalsekretär Vladimir Norov, Vizehandelsminister der Volksrepublik China Wang Shouwen u.a. eingeladen.

Seit ihrer Gründung verfolgt die EAWU eine offene Politik der Integration in das multilaterale Handelssystem und nutzt die Möglichkeiten einer stärkeren Regionalisierung zur Erweiterung der Grenzen der Märkte. Der gegenseitige Handel zwischen den EAWU-Mitgliedstaaten und den Ländern des asiatisch-pazifischen Raums wächst ständig an. Im Jahr 2018 überschritt er $294 Mrd., was fast 40% des gesamten Außenhandelsumsatzes der EAWU ausmacht. In der Region Asien-Pazifik hat die EAWU seit Oktober 2016 eine Freihandelsregelung mit Vietnam eingerichtet und arbeitet aktiv an der Entwicklung der Freihandelsabkommen mit Singapur und Indien. In naher Zukunft wird das Abkommen über die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft mit der Volksrepublik China in Kraft treten. Es wurden die Memoranden über die Zusammenarbeit mit Bangladesch, Kambodscha, Südkorea, Peru, Thailand, Chile und Ecuador unterzeichnet.

Das Forum „Eurasische Woche“ ist eine jährliche Veranstaltung, die durch die Länder der EAWU und EAWK organisiert wird. Der Beschluss über seine Durchführung wurde im Mai 2015 von Regierungschefs gefasst. Die Veranstaltung umfasst Geschäfts- und Ausstellungsteile. Erstmals fand das Forum im Oktober 2016 in Russland auf der Plattform des Moskauer Internationalen Forums „Offene Innovationen“ statt. Das zweite Forum wurde im August 2017 in Astana (Kasachstan) auf dem EXPO-Gelände durchgeführt und wurde in die Liste der 18 wichtigsten Veranstaltungen des Wirtschaftsteils der Weltausstellung aufgenommen. Im Jahr 2018 wurde die „Eurasische Woche“ in Jerewan (Armenien) organisiert und zog rund 3.100 Besucher an, die Unternehmen, Staatsstrukturen und die Expertengemeinschaft der EAWU, Singapurs, der Europäischen Union, Südkoreas, Chiles, Vietnams, Ägyptens, des Iran und anderer Länder vertraten.

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