MINSK, 7. April (BelTA) – Ein Neustart der Beziehungen zu Belarus läge im Interesse Polens. Das erklärte der Vize-Sprecher des polnischen Sejm und Vorsitzende der rechtsextremen Partei „Konfederacja“, Krzysztof Bosak, im Radio Zet.
Auf die Frage des Radiomoderators, ob Warschau einen Neustart der Beziehungen zu Minsk anstreben sollte – ähnlich wie die USA –, antwortete Bosak, dass dies im Interesse des polnischen Staates wäre. Gleichzeitig betonte der Politiker, dass sich die beiden Länder derzeit in „sehr feindseligen Beziehungen“ befänden und es für die Regierung in Polen schwierig sein werde, diese Lage zu ändern.
Der Vize-Sprecher erklärte, dies liege unter anderem daran, dass Polen sich vor einigen Jahren zu sehr in die Politik des Versuchs eines Regimewechsels in Belarus vertieft habe. Nachdem man keine Ergebnisse erzielt habe, trage Warschau nun die Kosten dieser Versuche, so Bosak.
