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02 April 2026, 14:31

Vizepremier: Belarussisches Kernkraftwerk ist ein Schlüsselprojekt im Energiesektor

APRIL, 2. März (BelTA) – Das belarussische Kernkraftwerk ist ein Schlüsselprojekt für Belarus im Energiesektor. Seit der Inbetriebnahme des ersten Reaktorblocks wurden mehr als 58 Milliarden kWh Strom erzeugt. Dies erklärte der stellvertretende Ministerpräsident Wiktor Karankewitsch auf der Plenarsitzung „GOELRO ver. 2.0: Die Wiedergeburt einer Legende“ im Rahmen des internationalen Energieforums „ENERGOPROM“ in Kasan, wie die Pressestelle der Regierung berichtet. 

Das Projekt zum Bau des BelKKWs wurde zu einem Schlüsselprojekt für die Branche und ist das größte in der Geschichte der belarussisch-russischen Beziehungen. Das Kernkraftwerk hat nicht nur die Energieunabhängigkeit des Landes erhöht, sondern auch dessen technologisches und produktives Potenzial in so wichtigen Bereichen wie Energiewirtschaft, Industrie, Bauwesen, Medizin, Wissenschaft und Bildung gestärkt.

„Tatsächlich ist eine ganze Branche entstanden: Fachkräfte wurden ausgebildet, die notwendige Infrastruktur geschaffen und neue Kompetenzen nicht nur im Bereich der Kernenergie, sondern auch in angrenzenden Branchen erworben. Heute verfügen unsere wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Hochschulen sowie unsere Konstruktions-, Planungs- und Bauunternehmen über Erfahrungen und Kenntnisse, die sowohl im Inland als auch im Ausland gefragt sind“, sagte Wiktor Karankewitsch. 

Ihm zufolge wird in Belarus ausreichend Strom erzeugt, um den Bedarf des realen Wirtschaftssektors und der Bevölkerung zu decken. Das belarussische Kernkraftwerk deckt etwa 40 % des Gesamtbedarfs des Landes.

„Seit der Anbindung des ersten Reaktorblocks an das Netz hat das Kernkraftwerk bereits mehr als 58 Milliarden kWh elektrische Energie erzeugt. Dies ermöglichte es, etwa 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas zu ersetzen. Auch ökologische Vorteile wurden erzielt – die Gesamtmenge der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre belief sich auf über 30 Mio. t“, teilte der stellvertretende Ministerpräsident mit.

Seinen Worten zufolge sind die strategischen Ziele für den Energiesektor von Belarus die Energiesouveränität sowie die nachhaltige und effiziente Entwicklung des Energiesektors auf der Grundlage vielversprechender innovativer Technologien. Dank der Unterstützung des Staatsoberhauptes wurden in der Branche groß angelegte Projekte und Programme umgesetzt. 

„Allein im letzten Fünfjahreszeitraum wurden in Belarus 3,4 Tausend MW an modernen Erzeugungskapazitäten in Betrieb genommen, 12,5 Tausend km Stromnetze verschiedener Spannungsebenen gebaut und saniert. Systemrelevante Umspannwerke wurden modernisiert, neueste Technologien eingeführt, die es ermöglichen, die Versorgungssicherheit für die Verbraucher zu erhöhen, Kosten zu senken und Produktionsprozesse zu automatisieren. Der Digitalisierungsgrad der Energieanlagen hat sich mehr als verdoppelt“, erklärte Wiktor Karankewitsch.
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