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02 September 2026, 15:31

Was die belarussische Energiebranche in 25 Jahren erreicht hat, erläuterte der Minister

MINSK, 2. September (BelTA) – Welche Fortschritte die belarussische Energiewirtschaft in 25 Jahren erzielt hat, erläuterte Energieminister Denis Moros gegenüber Journalisten im Rahmen einer Presseveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Energieministeriums.

Die Gründung des Energieministeriums zu Beginn der 2000er Jahre sei durch die Notwendigkeit bestimmt gewesen, eine staatliche Politik für die Entwicklung des Energiesektors in Belarus festzulegen, so der Minister. „Die Energiewirtschaft ist in unserem Land wie in jedem anderen ein Dienstleistungssektor, der die Aufgaben umsetzt, die derzeit von der Industrie gestellt werden. Anfang der 2000er Jahre begann in unserem Land eine rasche wirtschaftliche Entwicklung, der Energieverbrauch stieg – und natürlich musste die Frage beantwortet werden, wie sich die Energiewirtschaft weiterentwickeln sollte. In den 25 Jahren des Bestehens des Energieministeriums wurden eine ganze Reihe von staatlichen Programmen umgesetzt, die es ermöglichten, einige grundlegende Probleme zu lösen, mit denen unser Land Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre konfrontiert war. So waren wir beispielsweise Importeur von elektrischer Energie. Im Jahr 2001 betrug das Importvolumen von elektrischer Energie etwa 8 Milliarden kWh. Im Jahr 2019 wurde unser Land hingegen zum Nettoexporteur von elektrischer Energie, und wir verkauften mehr als 2 Milliarden kWh ins Ausland. Wir haben Energiekapazitäten geschaffen, die die benötigte Menge an Strom für den wachsenden Bedarf sowohl im Inland als auch im Ausland erzeugten“, berichtete er.
Große Aufmerksamkeit galt dem Ausbau der Stromnetzinfrastruktur – dem Bau von Stromnetzen und deren Modernisierung. „Dies führte zu einem erheblichen Rückgang der Stromverluste im Verteilnetz. Viel Aufmerksamkeit widmeten wir dem Umbau und der Modernisierung der Wärmenetze durch den Bau von Rohrleitungen mit Vorisolierung, wodurch wir eine deutliche Reduzierung der Wärmeverluste erreichten – von etwa 10 Prozent zu Beginn der 2000er Jahre auf weniger als 7 Prozent Ende 2025“, nannte Denis Moros Zahlen.

Darüber hinaus wurden mehrere staatliche Programme zur Gasversorgung im ländlichen Raum umgesetzt. 85 Prozent der Wohnungen in Belarus sind mit Gas versorgt – das ist einer der höchsten Werte im postsowjetischen Raum. Auch die Torfindustrie wurde durch staatliche Programme gefördert, und es wurde ein Fundament für die Nutzung der heimischen Ressource sowohl als Brennstoff als auch für nichtbrennstoffbezogene Anwendungen gelegt.
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