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Wirtschaft
02 Februar 2026, 15:31

Welche Agrarprodukte plant Belarus nach China zu liefern?

MINSK, 2. Februar (BelTA) – Belarus plant, den Export von Lebensmitteln nach China zu steigern. Dies teilte die Pressestelle des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung nach einem Treffen des Ministers für Landwirtschaft und Ernährung, Juri Gorlow, mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Belarus in der Volksrepublik China, Alexander Tscherwjakow, mit.

Die Seiten betonten die hohe Dynamik der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und bekundeten ihr gegenseitiges Interesse an einer weiteren Intensivierung der Partnerschaft. Im Mittelpunkt stand die strategische Aufgabe der Diversifizierung des Exportangebots belarussischer Waren.

China behält nach wie vor seinen Status als zweitgrößter Absatzmarkt für belarussische Lebensmittel nach der Russischen Föderation und hat einen Exportanteil von 4,5 %. Dabei macht die Gruppe der Lebensmittel etwa 27 % der gesamten belarussischen Exporte in die VR China aus, was die Bedeutung des Agrarsektors im bilateralen Handel bestätigt. Belarussische Hersteller behaupten sich souverän unter den Top 10 der wichtigsten Importgüter Chinas im Jahr 2025. Diese Erfolge zeugen von der hohen Qualität belarussischer Produkte und ihrer Nachfrage.

Juri Gorlow betonte, dass das Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in diesem Jahr nicht nur die Liefermengen für bereits erschlossene Positionen steigern, sondern auch das Exportangebot durch vielversprechende Warengruppen aktiv erweitern will. Die Organisationen arbeiten gezielt an der Zulassung für Lieferungen von Mehl, Getreide, Kleie und Flocken nach China, um neue Segmente der Verbrauchernachfrage zu erschließen. Angesichts des stetig steigenden Fleischkonsums in China eröffnen sich erhebliche Perspektiven für eine Steigerung der Exporte von Rind- und Geflügelfleisch. Besonderen Wert legte der Minister auf die Milchwirtschaft: Der chinesische Markt für Milchprodukte ist der zweitgrößte der Welt, und seine Erschließung wird ein starker Motor für das Wachstum der Deviseneinnahmen und die Stärkung des Exportpotenzials der belarussischen Agrar- und Lebensmittelindustrie sein.

Gemeinsam mit der chinesischen Seite befindet sich in Belarus eine Reihe von Investitionsprojekten in der aktiven Umsetzungsphase. Diese Projekte werden ein wichtiger Schritt zur technologischen Modernisierung der Branche und zur Steigerung ihrer Exportorientierung sein. „Die systematische Arbeit zur Diversifizierung der Exportrichtungen und zur Erweiterung des Lieferangebots bleibt eine Priorität des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung, und der chinesische Markt wird als strategisch wichtiger Standort für ein nachhaltiges Wachstum der belarussischen Lebensmittelexporte angesehen“, erklärte die Pressestelle.

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