MOSKAU, 2. Februar (BelTA) – Auf der Sitzung des Ministerrats des Unionsstaates am 2. Februar wurde der Beschluss „Über die Verleihung des Status „Ware des Unionsstaates” an Produkte belarussischer und russischer Hersteller” gefasst. Welche Produkte diesen Status erhalten können, erklärte der belarussische Industrieminister Andrej Kusnezow gegenüber Journalisten.
Der Minister erklärte, dass Produkte, deren Wert zu mindestens 50 % aus belarussischen oder russischen Komponenten besteht, als Waren des Unionsstaates gelten. Seinen Worten zufolge geht es bei diesem Status nicht nur um Image und Werbung. „Es geht darum, unseren gemeinsamen Unionsmarkt vor anderen Anbietern ähnlicher Produkte zu schützen. Denn Vorrang muss das Produkt haben, das in dem Unionsstaat hergestellt wird. Und dadurch werden wir meiner Meinung nach solche Präferenzen erhalten“, sagte Andrej Kusnezow.
Auf der Sitzung wurden auch Beschlüsse des Rates der Minister des Unionstaates „Über die Hauptrichtungen der Umsetzung der Bestimmungen des Vertrags über die Gründung des Unionstaates“, „Über die Ergebnisse der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit der Republik Belarus und der Russischen Föderation für das Jahr 2024 und den Zeitraum Januar bis November 2025“ „Über den Entwurf eines Beschlusses des Obersten Staatsrats des Unionsstaates „Über die Schaffung eines Komitees für Standardisierung und Qualität des Unionsstaates“.
Außerdem wurden die Resolutionen „Über den Stand der Arbeiten zur Entwicklung einer Strategie zur Schaffung eines gemeinsamen Informationsraums des Unionsstaates für den Zeitraum 2026-2030“, „Über den Stand der Vorbereitung der für die Aufnahme des grenzüberschreitenden Nahverkehrs des Unionsstaates mit der Eisenbahn erforderlichen Entwürfe“ und eine Reihe weiterer Dokumente verabschiedet.
