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Wirtschaftsministerium sieht keine Gründe für Revision der BIP-Prognose von Belarus für 2019

Wirtschaft 13.05.2019 | 10:16
Archivfoto
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MINSK, 13. Mai (BelTA) – Das Wirtschaftsministerium von Belarus sieht keine Gründe für die Revision der BIP-Prognose (4% geplant) und anderer makroökonomischer Parameter für 2019. Das erklärte der belarussische Wirtschaftsminister, Dmitri Krutoi, gestern in einer Sendung bei Belarus 1, wie ein BelTA-Korrespodent bekanntgab.

Dmitri Krutoi meint, es gebe keine Gründe für die Revision der BIP-Prognose, bis Ergebnisse des ersten Halbjahres erhalten würden. Man müsse die Situation z.B. in der Landwirtschaft berücksichtigen. Experten würden die mögliche Ernte und Futtersammlung durchrechnen. Der Wirtschaftsminister erinnerte an die „bekannte Geschichte mit verunrenigtem Öl“. Ihm zufolge werde derzeit eingeschätzt, welchen Einfluss verunrenigtes Öl in der Erdölleitung „Drushba“ auf Transitbedingungen ausgeübt habe.

Auf die Frage über Folgen des russischen Steuermanövers im Ölbereich für die belarussische Wirtschaft sagte Dmitri Krutoi, dass bei der Berechnung der BIP-Prognose für 2019 keinen möglichen Ausgleich wegen des Steuermanövers sinngemäß berücksichtigt wurde. Solche Politik wird auch 2020 verfolgt. „Die Verhandlungen mit russischen Kollegen werden derzeit aktiv durchgeführt. Wir haben jetzt keine Beschlüsse über Öl und Gaspreis. Deshalb gehen wir von pessimistischen Einschätzungen aus. Unter diesen Bedingungen sehen wir keine Gründe für den Verzicht auf Parameter des Programms der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung. Wenn wir mit russischen Kollegen eine Vereinbarung treffen, wird es ein zusätzliches Plus für unsere makroökonomische Bewertung sein“, bemerkte der Wirtschaftsminister.

Was das Steuermanöver angeht, wies Dmitri Krutoi darauf hin, dass der angebliche Ausgleich der Verluste der belarussischen Wirtschaft 2019 und 2020 mit Rücksicht auf BIP, Haushalt, Exportvolumen und andere makroökonomische Schlüsselparameter unwesentlich ist.

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