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Wirtschaft
17 August 2022, 17:19

Wirtschaftsministerium: Unternehmen suchen nach neuen importsubstituierenden Aktivitäten

Sergej Mitjanski
Sergej Mitjanski

IWANOWO, 17. August (BelTA) - Belarussische Unternehmen sind auf der Suche nach neuen importsubstituierenden Aktivitäten. Das hat heute der stellvertretende Wirtschaftsminister Sergej Mitjanski in Iwanowo gesagt.

"Die Unternehmen sind bereit, sich unter bestehenden Bedingungen zu verändern. Sie suchen nach neuen Aktivitäten, um ausländische Partner zu ersetzen, die uns früher mit Ausrüstungen und Rohstoffen beliefert haben", sagte Sergej Mitjanski. Er wies darauf hin, dass die Regierung bereit ist, kleinen und mittleren Unternehmen zu helfen, und dass es neue Unterstützungsinstrumente gibt. So organisiert der belarussische Fonds für die finanzielle Unterstützung von Unternehmen Treffen zwischen großen Produzenten und kleinen und mittleren Unternehmen. Sie finden Anknüpfungspunkte für Zusammenarbeit. Die Unternehmer engagieren sich in Kooperationsketten mit Großproduzenten. Die Belarussische Universale Warenbörse hat eine Plattform für die Importsubstitution geschaffen, auf der die Akteure des realen Wirtschaftssektors ihre Bestellungen und Produktinformationen einstellen. Die Entwicklungsbank kann den Unternehmen auch Vorschläge machen.

"In der ersten Jahreshälfte haben kleine und mittlere Unternehmen im Rahmen regionaler Importsubstitutionspläne Produkte im Wert von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar hergestellt. Am Ende des ersten Quartals waren das etwa 747,3 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr wurden Importprodukte im Wert von mehr als 8 Milliarden US-Dollar aus unfreundlichen Ländern eingeführt. So haben kleine und mittlere Unternehmen was zu erreichen. Ich denke, die Wirtschaft wird nach Reserven zur Importsubstitution suchen", sagte der stellvertretende Minister.

In Iwanowo wurde heute ein Treffen mit Unternehmen zur Businessentwicklung abgehalten. Daran nehmen Vertreter des Wirtschaftsministeriums und anderer nationaler Institutionen sowie des regionalen Exekutivkomitees von Brest teil. Das Hauptziel besteht darin, zu zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden können, sowie die Probleme, mit denen die Unternehmer konfrontiert werden, zur Kenntnis zu nehmen. Solche Treffen finden wöchentlich in den Regionen von Belarus statt. "Die Regierung und der Staatschef tun alles, damit die Wirtschaft nachhaltig funktionieren kann, die Arbeitsplätze erhalten bleiben und der Bevölkerung soziale Garantien geboten werden", so Sergej Mitjanski.

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