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WTO-Beitritt: Belarus bereit zur Suche nach Kompromissen ohne Beeinträchtigung nationaler Interessen

Wirtschaft 11.07.2019 | 17:25
Während der Sitzung. Foto: Pressedienst der Regierung von Belarus
Während der Sitzung. Foto: Pressedienst der Regierung von Belarus

MINSK, 11. Juli (BelTA) – Belarus ist beim Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) zur Suche nach Kompromissen bereit, die den nationalen Interessen nicht widersprechen. Das erklärte der erste Vizepremier von Belarus, Alexander Turtschin, in der 12. Sitzung der WTO-Arbeitsgruppe für den Beitritt von Belarus, die heute in Genf stattfand. Das gab der Pressedienst der Regierung der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Alexander Turtschin informierte die Sitzungsteilnehmer über die Entwicklung der belarussischen Wirtschaft, Fortschritte auf dem Weg zum WTO-Beitritt sowie über Ergebnisse, die nach der vorherigen Sitzung der Arbeitsgruppe im Februar 2019 erzielt wurden. Der erste Vizepremier rief die WTO-Länder auf, die Bemühungen von Belarus zu unterstützen, die WTO-Mitgliedschaft so bald wie möglich zu formalisieren, was während der 12. WTO-Ministerkonferenz im Juni 2020 geschehen könnte.

An der Sitzung nahmen Vertreter aus über 50 WTO-Mitgliedstaaten teil. Vertreter der USA, der EU, Russlands, Kasachstans, Armeniens, Kirgisistans, der Ukraine, Indiens, Chinas, Argentiniens, Australiens, Brasiliens, Vietnams, Kanadas, der Türkei, der Schweiz, Japans, Südkoreas, Costa Ricas, Kubas, Ecuadors, El Salvadors, Georgiens und anderer Länder unterstützten in ihren Auftritten die Schritte der Regierung von Belarus zum WTO-Beitritt und erklärten sich bereit, mit Belarus 2019 aktiv zusammenzuarbeiten, um den Verhandlungsprozess so bald wie möglich abzuschließen.

In der Sitzung wurde der Berichtsentwurf der Arbeitsgruppe erörtert. Die belarussische Delegation gab Antworten auf alle Fragen. Nach Erhalt schriftlicher Fragen von WTO-Mitgliedern wird die belarussische Seite eine neue Fassung des Berichtsentwurfs der Arbeitsgruppe vorbereiten. Sie wird in der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe voraussichtlich Ende 2019 behandelt.

Zur belarussischen Delegation gehörten Wirtschaftsminister Dmitri Krutoi, Finanzminister Maxim Jermolowitsch, Minister für Antimonopolregelung und Handel Wladimir Koltowitsch, der erste Vizeaußenminister Andrej Jewdotschenko sowie Vertreter des Landwirtschaftsministeriums, der Nationalbank, des Justizministeriums, des Gesundheitsministeriums, des Kommunikationsministeriums, des Industrieministeriums, des Staatlichen Zollkomitees, des Staatlichen Komitees für Normung (Gosstandart), des Konzerns für Lebensmittelindustrie Belgospischtscheprom, des Leichtindustriekonzerns Bellegprom, des Nationalen Zentrums für geistiges Eigentum und der Ständigen Vertretung von Belarus in Genf.

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