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Zusammenarbeit von Klein- und Mittelunternehmen wird zu ihrer Entwicklung beitragen

Wirtschaft 14.06.2019 | 17:25
Archivfoto
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GOMEL, 14. Juni (BelTA) – Die Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen in den Grenzregionen von Belarus und der Ukraine wird zur Entwicklung der Wirtschaft beitragen. Diese Meinung äußerte Leiterin des Allukrainischen Vereins „Bund orthodoxer Frauen“, Unternehmerin Olga Kowalenko auf der internationalen Konferenz „Podium der Meinungen: Wirtschaft, Geistigkeit und Kultur – Treiber der regionalen Entwicklung“, die heute im Geschäftszentrum der Freien Wirtschaftszone „Gomel-Raton“ stattfindet, berichtet BelTA.

Olga Kowalenko stellte fest, dass die gemeinsamen belarussisch-ukrainischen Projekte eine stabile Plattform für die Geschäftsentwicklung darstellten. „Eine solche Basis wird es Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen ermöglichen, sich stetig weiterzuentwickeln und ihre Positionen auch im harten Wettbewerb zu behaupten“, sagte sie. Auch die Integration im sozialen Bereich sei ihrer Meinung nach wichtig. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Wirtschaftsraum Gomel neue Projekte entstehen werden. Dias können große kulturelle Veranstaltungen, Schulungen, Jugendaustauschprogramme, Kinderfestivals sein.

In Gomel kamen heute Vertreter aus Wirtschaft, Staat, Schule und Kirche von Belarus, Russland und der Ukraine zusammen, um im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Themen wie Entwicklung und Zusammenarbeit zu beraten.

Der stellvertretende Vorsitzende des Gebietsexekutivkomitees Gomel, Andrej Konjuschko, begrüßte die Delegationen und betonte, dass Gomel traditionell das Zentrum der interregionalen Beziehungen von Nachbarländern ist. „Das Podium der Meinungen wird ein weiteres Bindeglied für die Entwicklung neuer und die Stärkung bestehender Projekte werden. Dafür muss ein konstruktiver Dialog stattfinden und eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit aufgebaut werden“, sagte er.

Die Vertreter der Delegationen erklärten sich uneingeschränkt zur Zusammenarbeit bereit. Die Leiterin mehrerer öffentlicher Organisationen der Region Smolensk, Mitglied der öffentlichen Kammer des Unionsstaates, Geschäftsfrau, Direktorin des Handels- und Hotelkomplexes Ljudmila Asarenkowa sprach über die Bedeutung der Zusammenarbeit auf allen Ebenen. „Als gute Nachbarn müssen wir Wege für die Zusammenarbeit finden, denn die Wirtschaft steht außerhalb der Politik. Und die kleinen und mittleren Unternehmen sind sehr flexibel. Für die Entwicklung neuer Industrien und Einrichtung von Arbeitsplätzen ist das sehr wichtig. Wir sind offen für die Zusammenarbeit auf breiter Basis“, sagte die Leiterin der Smolensk-Delegation.

Antonina Jeshowa, Leiterin der verwaltung der Wirtschaftszone „Gomel-Raton“ stellte fest, dass Wirtschaft, Geistigkeit und Kultur die wichtigsten Bestandteile der regionalen Entwicklung sind. „Es ist wichtig, dass wir Vertretern verschiedener Bereiche aus verschiedenen Ländern mehr Gelegenheit für neue Treffen geben. Die Konferenz wird zu einer zusätzlichen Plattform sein für die Kommunikation, wirtschaftliche Annäherung und Entwicklung in der Wirtschaft, Kultur und Kirche. Das ist das erste Treffen in diesem Format. Ich denke, alles wird gut sein“, sagte sie. Die Organisatoren wollen diese Veranstaltung jährlich durchzuführen.

In der Freien Wirtschaftszone „Gomel-Raton“ können Joint Ventures gegründet werden. Heute sind in der FWZ 70 Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von 30.000 Mitarbeitern angesiedelt. Sie zieht Kapital aus 15 Ländern an und exportiert ihre Produkte in 65 Länder. Gleichzeitig genießen die ansässigen Unternehmen eine Reihe von Vorteilen, darunter Steuervorteile, Zollpräferenzen und eine profitable Logistik.

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