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27 Dezember 2021, 15:20

Flüchtling im TLZ: Wir leben weiter in der Hoffnung

GRODNO, 27. Dezember (BelTA) - Die Flüchtlinge hätten die Hoffnung auf eine friedliche Lösung der Situation noch nicht aufgegeben. Einer der Flüchtlinge sagte das in einem Gespräch mit unserem Berichterstatter.

Heute ist der 50. Tag für Flüchtlinge an der Grenze. Sie halten sich in einem Empfangszentrum im Transport- und Logistikzentrum auf. Es sind etwa 600 Menschen hier, darunter viele Frauen und Kinder.

"Hauptsächlich sind hier Familien geblieben. Ich zum Beispiel habe drei Kinder. Wir können aus Sicherheitsgründen nicht in den Irak zurückkehren. Wir sind Belarus für die Hilfe und Unterstützung dankbar, aber es ist immer noch sehr schwer, lange Zeit unter solchen Bedingungen zu leben. Das Einzige, was uns die Kraft zum Warten gibt, ist die Hoffnung. Wir hoffen, dass der Westen uns anhört, unserer Situation Aufmerksamkeit schenkt und wir werden aufgenommen“, erzählt der Mann. Er betont, dass diejenigen, die im TLZ geblieben sind, haben einfach keine Heime mehr, wohin sie zurückkehren könnten.

Er sagte auch, dass viele Familien getrennt sind: einige haben Eltern in der EU, einige haben Kinder, einige gehen zu ihren Brüdern und Schwestern. "Wir warten auf eine Art Wunder und darauf, unsere Verwandten wiederzusehen", sagt der Flüchtling.

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