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17 Juli 2020, 09:30

Mit Stolz im Herzen: Kulturhistorisches Erbe von Belarus – eine Wiedergeburt

Das Schloss Neswish.
Das Schloss Neswish.

MINSK, 17. Juli (BelTA) – Die Erhaltung des kulturhistorischen Erbes gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Staates. Meisterwerke der belarussischen Kunst befinden sich in den größten Museen und Bibliotheken des Landes.

Klassische Dramen und Musikwerke belarussischer Autoren werden auf den Theaterbühnen und in Konzertsälen aufgeführt, viele davon werden verfilmt. Die bedeutendsten materiellen Werte werden in die Staatliche Liste des kulturhistorischen Erbes der Republik Belarus eingetragen.

Seit der Erlangung seiner Unabhängigkeit bemüht sich Belarus ernsthaft darum, kulturelle und historische Objekte zu restaurieren und wiederaufzubauen: in den letzten 25 Jahren wurden mehr als 580 Architekturdenkmäler restauriert. Darunter sind das Schloss Mir, das Hl.-Mariä-Obhut-Kloster in Tolotschin, das ehemalige Schloss der Adelsfamilien Druzki-Ljubezki in Schtschutschin, die Kolosha-Kirche in Grodno, der Nord-Ost-Turm im Schloss Lida.

Das Schloss Lida
Das Schloss Lida

Das Schloss- und Park-Ensemble in Gomel
Das Schloss- und Park-Ensemble in Gomel

Kolosha-Kirche in Grodno
Kolosha-Kirche in Grodno

Um das historische und kulturelle Erbe des Landes zu erhalten, hat der Fonds des Präsidenten der Republik Belarus zur Förderung von Kultur und Kunst eine große Arbeit geleistet. So finanzierte der Fonds in den Jahren 2017-2019 beispielsweise die Restaurierungsarbeiten im Schloss-und Parkensemble Kossowo, die Runderneuerung des ehemaligen Wohnhauses von Kaufmann Antoschkewitsch in Mogiljow, den Wiederaufbau des Familiensitzes von Napoleon Orda in Krasny Dwor, die Restauration der Malerei in der Verklärungskirche in Polozk.

Zum 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg wurde der Platz des Sieges restauriert. Historische Bauten in der legendären Festung Brest werden restauriert und musealisiert. Auf Initiative des Präsidenten wurden in den Jahren der belarussischen Unabhängigkeit Dutzende Objekte errichtet, die zu einer Visitenkarte des Landes und seiner Architektur geworden sind. Darunter sind der Palast der Unabhängigkeit, das Museum des Großen Vaterländischen Krieges, die Nationalbibliothek von Belarus, die Minsk-Arena, der Platz der Staatsflagge. In den letzten zehn Jahren wurden die Allerheiligen-Gedächtniskirche, das Denkmal „Das Massiv der Namen“ in Trostenez, die Gedächtnisstätte im Dorf Ola eröffnet.

Das Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges
Das Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges

Die Brester Festung
Die Brester Festung

Auf Anweisung von Präsident Lukaschenko verabschiedete der Ministerrat im November 2012 das staatliche Programm zur Wiedergeburt der Webkunst, und nämlich der Technologien zur Herstellung der „Sluzker Gürtel.“

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Die Sluzker Weberei hat die Geheimnisse alter Meister des 18, Jahrhunderts und künstlerische Besonderheiten der Gürtel studiert. Das Unternehmen hauchte ein neues Leben in die Produktion der unikalen „Sluzker Gürtel“ ein. Das erste Exemplar – eine vollwertige Kopie des historischen Originalerzeugnisses – wurde dem belarussischen Staatschef als Gabe überreicht und wird heute im Palast der Unabhängigkeit aufbewahrt.

Das multimediale Projekt „Mit Stolz im Herzen“ erzählt über die Volkstraditionen, kulturhistorisches Erbe, belarussische Kunstwerke und ihre Autoren, die weltberühmt sind und deren Namen auf den größten Kunstbühnen der Welt erklingen.

Das Schloss Neswish
Das Schloss Neswish

Das Puslowski-Schloss in Kossowo
Das Puslowski-Schloss in Kossowo

Familiensitz von Napoleon Orda
Familiensitz von Napoleon Orda

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