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09 November 2021, 17:47

Rotes Kreuz und Mitglieder des Rates der Republik übergeben humanitäre Hilfe für Flüchtlinge an belarussisch-polnischer Grenze

Der spontane Flüchtlingslager, wo sich Tausende Flüchtlinge aus dem Irak aufhalten, entstand direkt der Grenzlinie entlang. Die Mehrheit von den Flüchtlingen sind Kurden. Die Menschen, unter denen viele Frauen und Kinder sind, werden ins Polen nicht durch gelassen, und haben sich mehrere Male über den Mangel an Nahrung und Wasser beschwert. Heute haben die Vertreter vom Rotkreuz und Rat der Republik die nötigsten Sachen und Lebensmittel übermittelt: Tonnen vom Wasser, Fleischprodukte einschließlich Rinderkonserven in Dosen, Brot, Süßigkeiten und Gebäck, Obst und Gemüse, Lebensmittelpakete. Die Flüchtlinge erhielten auch warme Kleidung, Decken, Strümpfe und Socken.

Verschiedene Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um Menschen in dieser schwierigen Lebenssituation zu unterstützen. Das sind das Belarussische Rotkreuz, die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, Internationale Organisation für Migration (IOM) und die Afghanische Gemeinde in der Republik Belarus. Die humanitäre Mission wurde von verschiedenen regionalen Lebensmittelproduzenten unterstützt.

Die Parlamentsabgeordneten von der Grodno-Region mit Viktor Liskowitsch, der Vorsitzende des ständigen Ausschusses für Bildung, Wissenschaft, Kultur und soziale Entwicklung des Rates der Republik, an der Spitze ließen sich vor Ort mit der Lage an der Grenze vertraut machen.

"Es ist wichtig, dass die Menschen in grundlegenden Lebensbedingungen wären: Die Möglichkeit hätten, zu essen, sich warm zu halten. Vor allem ist es wichtig für Kinder, die hier sind. All diese Menschen kamen an die Grenze und glaubten an ein Wunder, an Versprechungen seitens der EU, die sich als bloße Worte herausstellten. Es ist wichtig zu begreifen, dass solche Probleme auf friedlichem Wege, durch Verhandlungen, gelöst werden müssen und nicht dadurch, dass man die Menschen an der Grenze gegeneinander aufhetzt. Im 21. Jahrhundert sollte so was nicht vorkommen", sagte Viktor Liskowitsch. Er versicherte , dass die friedliebende Politik des belarussischen Staates gegenüber allen Menschen im Land fortgesetzt werde. Jeder, der sich in Belarus aufhält, wird sich unabhängig von seiner Nationalität und Religion geschützt fühlen. Viktor Liskowitsch sagte auch, er hoffe, dass das Problem bald gelöst werden möge.

Die Hilfeleistung für Flüchtlinge ist keine einmalige Aktion. Die nächste Lieferung ist für den kommenden Morgen geplant. "Wir werden die Situation weiter verfolgen und diesen Menschen je nach Bedarf und Möglichkeit Hilfe leisten", sagte Natallia Tolkatschjowa, Leiterin der Regionalorganisation der Belarussischen Rotkreuzgesellschaft für die Region Grodno.

Foto: Leonid Tschscheglow

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