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08 Februar 2021, 10:56
Michail Orda

AVV ist nationales Forum für breiten Dialog und konstruktive Diskussionen

Michail Orda
Michail Orda
Vorsitzender des belarussischen Gewerkschaftsbundes

MINSK, 8. Februar (BelTA) – Der Vorsitzende der Belarussischen Gewerkschaftsföderation Michail Orda hat dem TV-Staatssender ONT gesagt, dass die Allbelarussische Volksversammlung (AVV) ein nationales Forum für einen breiten Dialog und konstruktive Diskussionen ist.

„Wir sehen die Allbelarussische Volksversammlung als ein nationales Forum an. Aktuelle gesellschaftliche Fragen werden hier breit, umfassend und konstruktiv diskutiert. Eines der wichtigsten Themen ist die 5-Jahres-Bilanz: Wir werden im Plenum und in einzelnen Gruppen darüber sprechen, was wir in den letzten 5 Jahren erreicht haben. Ganz aktuell ist heute die nationale Einheit und wie sie herzustellen ist. Wir sitzen alle in einem Boot. Wir sind eine große belarussische Familie“, sagte Michail Orda. „Vor 30 Jahren haben wir unsere Unabhängigkeit erlangt. Seitdem sind wir in unserer Entwicklung sehr weit vorangeschritten. Das verdanken wir in erster Linie unserer Einheit, Geschlossenheit, unserer Stabilität und dem sozialen Frieden. Was wir erreicht haben, haben wir uns selbst zu verdanken.“

Die Belarussische Gewerkschaftsföderation hat vor kurzem eine Beschwerde beim UN-Menschenrechtsrat eingereicht. Darin macht die Organisation darauf aufmerksam, dass die EU-Sanktionen gegen belarussische Betriebe die wirtschaftlichen und sozialen Rechte der Staatsbürger beeinträchtigen und gegen das Recht auf Arbeit verstoßen. Der Gewerkschaftsverband veröffentlichte einen offenen Brief der belarussischen Werktätigen, in dem sie ihre Unzufriedenheit über EU-Sanktionen zum Ausdruck bringen.

„Sanktionen sind nichts anderes als Krieg. Sie haben eine negative Wirkung. Daran leiden in erster Linie die einfachen Arbeiter. Belarussische Betriebe sind Arbeitgeber und gewährleisten das elementare Recht auf Arbeit und Lohn. Ohne Arbeit und ohne Lohn kann der Mensch kein normales Leben führen – er kann sich und seine Familie nicht ordnungsgemäß ernähren, er kann keine Miete zahlen usw. Innerhalb einer kurzen Zeit haben fast 1,3 Millionen Menschen den offenen Brief der Gewerkschaften unterzeichnet. Hinter jeder Unterschrift steckt eine Person und seine Meinung. Und wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand letztendlich Oberhand gewinnt, dass die EU auf ihre Sanktionspolitik verzichtet und zu einem friedlichen und normalen nachbarschaftlichen Dialog übergeht“, fügte Orda hinzu.

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