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Waleri Woronezki

Bei Ruhe von Kreml wurden einige politische Mächte auf den Besuch Boltons eifersüchtig

Meinungen 02.09.2019 | 12:14
Waleri Woronezki Waleri Woronezki Vorsitzender des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten

Einige politische Mächte wurden auf den Besuch des amerikanischen Sicherheitsberaters, John Bolton, in Belarus eifersüchtig. Die Erklärungen im Kreml wurden in einem ruhigen und freundschaftlichen Ton gemacht. Diese Meinung sprach Vorsitzender der Ständigen Kommission der Repräsentantenkammer für internationale Angelegenheiten Waleri Woronezki aus.

Der stattgefundene Besuch zeugt von der Stärkung der Rolle und des Einflusses von Belarus in der regionalen und weltweiten Politik. „Wenn solche Besuche stattfinden, die von der Stärkung des Einflusses und des Ansehens des Landes zeugen, tauchen immer politische Mächte auf und nicht nur in Russland, denen es nicht gefällt. Das sind unsere Missgönner. Jeder kämpft um Einfluss und Macht. In Russland und nicht nur dort gibt es Mächte, die sich über die Stärkung des belarussischen Einflusses in der Region beunruhigen“. Dabei hat Kreml dem Parlamentarier zufolge ruhig und freundlich auf den Besuch von John Bolton in Belarus reagiert.

Waleri Woronezki hält es für nutzlos, nach Stolpersteinen im stattgefundenen Besuch zu suchen. John Bolton besuchte in der letzten Zeit Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, die Ukraine, die Republik Moldau. Das zeugt vom Interesse an der ganzen Region. „Gleichzeitig begreifen viele, unter anderem Amerikaner, dass man ohne aktive Rolle von Belarus in dieser Region die Stabilität und Sicherheit nur im Zusammenwirken gewährleisten kann. Es gibt hier keine Zwistigkeiten“, betonte der Parlamentarier.

Die amerikanische Seite hat den Besuch des Sicherheitsberaters des amerikanischen Präsidenten in Belarus initiiert. „Die USA bekundeten Interesse an der Verbesserung von Beziehungen. Das zeugt davon, dass unser internationales Ansehen, Rolle als Spender der Stabilität und Sicherheit in der Region gewachsen ist“, unterstrich Waleri Woronezki. Er glaubt, dass belarussisch-amerikanische Beziehungen allmählich gestärkt werden und hofft, dass die USA endlich die Sanktionen in Bezug auf Belarus aufheben, wie es auch die Europäische Union machte. „In den USA versteht man, dass mit Belarus ein normaler konstruktiver Dialog statt Konfrontation zu führen ist“, fügte der Abgeordnete hinzu.

Der Parlamentarier erinnerte, dass sich Belarus an die Mehrvektorenaußenpolitik weiterhin hält, die Kooperationsausbau in verschiedenen Bereichen vorsieht. Er wünschte, dass man die Aussichtslosigkeit der Sanktionen in Bezug auf beliebigen Staat in der Welt einsieht. „Man sollte Gespräche nicht von der Position des Druckes, Sanktionen, sondern von der Position der gegenseitigen Verständigung, des Vertrauens und Dialogs führen“, ist Vorsitzender der ständigen Kommission überzeugt.

Der Sicherheitsberater des amerikanischen Präsidenten, John Bolton, hat Belarus am 29. August besucht. Er traf den belarussischen Präsidenten. Sie besprachen belarussisch-amerikanische Beziehungen und regionale Sicherheit.

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