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Igor Busowski

Belarus bietet Frauen viel Raum für berufliche und persönliche Selbstverwirklichung

Meinungen 06.03.2019 | 17:13
Igor Busowski Igor Busowski Stellvertretender Informationsminister

MINSK, 6. März (BelTA) – In Belarus sind alle notwendigen Möglichkeiten geschaffen, damit sich Frauen im persönlichen und beruflichen Leben verwirklichen können. Darin waren sich die Teilnehmer des Rundtischgesprächs „Das Bild einer erfolgreichen Frau im Kontext der Mutterschaft und Familienwerte“ einig.

Der stellvertretende Informationsminister von Belarus Igor Busowski machte in seinem Beitrag darauf aufmerksam, dass Frauen eine immer größere Rolle als Leiterinnen von Medienunternehmen einnehmen würden. „Diese Unternehmensleiterinnen vereinigen Arbeitskollektive, in einer sehr anspruchsvollen Zeitperiode und im harten Wettbewerb. Sie setzten sich für das gedruckte Wort und für die Massenmedien als Gattung ein, sie stellen sich den Herausforderungen der Zeit“, sagte Vizeminister. Nach seinen Angaben werden über 50 Prozent regionaler Redaktionen von Frauen angeführt.

In Belarus bestehe derzeit keine Notwendigkeit, gesetzlich fixierte Frauenquoten einzuführen, meint Busowski. Seiner Meinung stimmte die stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für Arbeit und Soziales in der Repräsentantenkammer Ljudmila Kananowitsh zu.

„Wir, Frauen, wollen nicht nur im privaten Leben und in der Familie erfolgreich sein. Wir wollen uns im öffentlichen Leben engagieren. Wir wollen, dass unsere Stimme gehört wird, unsere Stimme in der Medienwelt,in der Industrie, im Parlament und auf dem internationalen Parkett“, betonte Vizevorsitzende der Belarussischen Frauenunion Lilija Ananitsch. Heute zählt die BFU rund 180.000 Mitglieder.

„Eine Organisation, die nachhaltig und erfolgreich sein möchte, müsste auf der obersten Führungsetage zu einem Drittel aus Frauen bestehen. Das ist eine wissenschaftlich fundierte Erkenntnis“, sagte UN-/UNDP-/ UNFPA-Vertreterin in Belarus, Joanna Kazana-Wisniowiecki. „In Belarus werden Frauen in ihren Rechten und Möglichkeiten nicht benachteiligt.“

Die Rolle der Frauen werde heute von einigen Männern leider unterschätzt, sagte Igor Busowski. Man müsste jungen Männern rechtzeitig einen respektvollen und aufmerksamen Umgang mit Frauen vermitteln. Dann würde die Quotenfrage einfach überflüssig sein.

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