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09 September 2020, 11:53
Wladimir Andrejtschenko

Belarus darf nicht zur Geisel der Ambitionen Anderer werden

Wladimir Andrejtschenko
Wladimir Andrejtschenko
Vorsitzender der Reprasentantenkammer der Nationalversammlung der Republik Belarus

MINSK, 9. September (BelTA) – Wir können es nicht zulassen, dass Belarus und sein Schicksal von denjenigen zur Geisel genommen wird, die ihre eigenen Ambitionen und eigennützigen Bestrebungen in den Vordergrund stellen. Diese Meinung äußerte der Vorsitzende der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung von Belarus Wladimir Andrejtschenko im Interview mit der Zeitung „SB. Belarus segodnja.“

Alle politischen Kräfte und öffentlichen Vereine hätten in der gegenwärtigen Situation eine gemeinsame Verantwortung zu übernehmen, sagte Andrejtschenko. „Das liegt im Interesse aller Bürger und im Interesse einer weiteren Entwicklung des Landes. Fremde Ambitionen und eigennützige Bestrebungen Anderer dürfen nicht dazu führen, dass Belarus und sein Schicksal zur Geisel genommen wird. Uns geht es vor allem darum, unsere Wirtschaft, Industrie, Arbeitsplätze zu erhalten und den sozialen Frieden zu gewährleisten“, betonte er.

Belarus habe in den letzten Jahren sehr viele positive Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen erfahren. Sie seien das Ergebnis einer gemeinsamen Arbeit und ausgewogener exakter Managemententscheidungen. „Bei allen vorhandenen Problemen ist es nicht gut, wenn wir unsere Errungenschaften in den Dreck ziehen und irgendwelchen Trugbildern hinterherlaufen. Wir brauchen keine Zusicherungen aus dem Ausland. Nur durch eigene Bemühungen, durch unser Können und Begabungen werden wir unsere Leistungen zu vermehren wissen“, glaubt der Parlamentssprecher.

Die Jugendpolitik gewinne heute an Bedeutung. Sie gebe uns neue Orientierungen, etwa durch die Umsetzung zukunftsträchtiger Projekte und Programme in Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur, glaubt der Sprecher.

„Der Staat zählt auf arbeitsame, kluge und gebildete junge Leute, verantwortungsvolle Staatsbürger und sieht in ihnen ein kolossales Potential“, so Andrejtschenko.

„Die Präsidentschaftswahlen haben vor Augen geführt, dass die Menschen in Belarus einen Staat behalten wollen, der ihnen Gerechtigkeit und soziale Garantien verspricht. Einen Staat, den den einfachen Menschen mit seinen Alltagsnöten und Sorgen in den Mittelpunkt seiner Politik stellt. Das Parlament hält diese Aufgaben für vorrangig“, fügte Andrejtschenko hinzu. Die Repräsentantenkammer der Nationalversammlung werde nach wie vor eine große Arbeit in allen Wahlkreisen leisten, um Lösungen für konkrete Probleme zu finden und Menschen zu helfen.

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