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Igor Petrischenko

Belarussisch-russische Zusammenarbeit entwickelt sich in einer steigenden Spirale

Meinungen 05.09.2019 | 15:31
Igor Petrischenko Igor Petrischenko Vizepremier

MINSK, 5. September (BelTA) – Die Kooperation zwischen Belarus und Russland entwickelt sich positiv und in einer steigenden Spirale. Diese Meinung äußerte Vizepremier Igor Petrischenko bei den Gesprächen mit dem russischen Botschafter in der Republik Belarus Dmitri Mesenzew.

Die Gesprächsparteien tauschten sich über die aktuellen Themen der bilateralen Kooperationsagenda aus. Im Mittelpunkt standen humanitäre Projekte, der kulturelle Austausch und die regionale Zusammenarbeit. Belarussische und russische Regionen seien durch ca. 330 Kooperationsverträge eng verbunden, stellte Petrischenko fest. Es handele sich um grundlegende und konkrete Abkommen in den Bereichen Wirtschaft, Industrie, Landwirtschaft, Forschung und Entwicklung, Kultur und Jugendpolitik. „Sie wirken sich in jeder Region positiv aus“, sagte Petrischenko. Belarus sei auch weiterhin bereit, diese Kooperation fortzusetzen, ohne das Tempo zu zügeln.

Um die belarussisch-russischen Beziehungen auf einem hohem Qualitätsniveau zu halten und ihre Wirksamkeit zu verbessern, muss ein regelmäßiger Besuchsaustausch stattfinden. Alle Leiter russischer Regionen werden von Alexander Lukaschenko persönlich empfangen. In Kürze soll eine Delegation aus Tatarstan nach Belarus kommen.

Das Forum der Regionen von Belarus und Russland sei bereits zur Tradition geworden. Im Jahr 2019 fand es in Sankt Petersburg statt – hier haben die Staatschefs der beiden Länder Weichen für eine weitere Zusammenarbeit auf breiter Basis gestellt und den Weg für die Vorbereitung notwendiger Dokumente frei gemacht.

Im Herbst dieses Jahres wird Russland in Belarus Tage der geistigen Kultur veranstalten. Geplant ist ein Forum zur historischen, kulturellen und geistigen Einigkeit der belarussischen und russischen Völker. Auch finden Rundtischgespräche statt. Für einige Veranstaltungen wurden in den belarussischen Regionen bestimmte Orte ausgesucht, zum Beispiel Gomel, Mogiljow, Soligorsk und Witebsk. Die beiden Länder können auf eine intensive museale Zusammenarbeit zurückblicken. Eine Reihe von Projekten ist in Vorbereitung oder wird gerade gezeigt.

Dmitri Mesenzew sprach in seinem Beitrag über das Mitwirken der beiden Staaten auf dem internationalen Parkett, in internationalen Organisationen wie SOZ. In der SOZ hat Belarus seit 2015 nur einen Beobachterstatus. Mit Belarus hat die SOZ einen sehr zuverlässigen und angesehenen Partner bekommen.

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