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18 Mai 2020, 18:37
Anatoli Schtschastny

In Belarus wird eine schnelle Rekognoszierung durchgeführt

Anatoli Schtschastny
Anatoli Schtschastny
Rektor der Staatlichen Medizinischen Universität, Witebsk

MINSK, 18. Mai (BelTA) – Bei der Bekämpfung von COVID-19 in Belarus werden auf allen Etappen sehr schnell alle erforderlichen Erkundungsmaßnahmen durchgeführt. Diese Meinung äußerte Rektor der Medizinischen Universität, Witebsk, Mitglied des Ständigen Parlamentarischen Ausschusses für Gesetzgebung und Staatsaufbau, Prof. Dr. Anatoli Schtschastny.

Im Interview mit der Telegraphenagentur BelTA machte der Experte auf eine wichtige Tatsache aufmerksam, nämlich dass für den Kampf gegen die Coronavirus-Infektion viele Stellen und Einrichtungen mobilisiert worden seien, von Gesundheitswesen und Industrie bis zur Wirtschaft und Strafverfolgung. Das sei eine Bereitschaftsprüfung für viele Bereiche, nicht nur für die Medizin. COVID-19 sei ein Umstand Höherer Gewalt. Und in Belarus habe man sehr schnell eine richtige Rekognoszierung durchgeführt.

In Witebsk sei zum Beispiel sofort ein Krisenstab für die Bekämpfung der Infektion und den Bevölkerungsschutz eingerichtet worden. „Alle Akteure und Betroffenen arbeiten eingespielt. Probleme werden so schnell wie nur möglich gelöst. Der Stab koordiniert sein Handeln mit dem Gesundheitsministerium und hält so die Leitung der Gesundheitsbehörde auf dem Laufenden. Jeder Mangel wird nach Kräften möglichst schnellst beseitigt“, sagte der Parlamentarier.

Das Personal der Medizinischen Universität habe sich ebenfalls bei der Bekämpfung von COVID-19 und Behandlung von Patienten mit Lungenentzündungen eingebracht. Hochschulprofessoren und Studenten seien an der vordersten Front, mobile Brigaden besuchten Patienten in entlegenen Regionen. Darüber hinaus habe jeder Mitarbeiter der Universität einen Auftrag in bestimmten Abteilungen oder Krankenhäusern bekommen.

Als Krankenpfleger hätten sich inzwischen über 300 Studenten engagiert. „Das erfreut uns und verleiht uns viel Hoffnung und Zuversicht. Es gab viel mehr Freiwillige als Vakanzen“, gab der Hochschulrektor zu.

Durch gemeinsame Bemühungen werde in der. Region Witebsk ein großer Beitrag zur Normalisierung der Lage beigetragen. Die Zahl der Pneumonien gehe sicher zurück. Heute denke man sogar daran, dass die Krankenhäuser oder ihre Abteilungen ihren unmittelbaren Aufgaben nachgehen sollen. Aus seiner Sicht würden die Menschen in Belarus mit Verständnis auf alle Maßnahmen reagieren, die sich auf die Bekämpfung von COVID-19 oder ihren Selbstschutz beziehen würden. Sie hörten auf die Empfehlungen der Ärzte.

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