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Dmitri Schewzow

Löhne im Gesundheitswesen müssen ständig wachsen

Meinungen 12.02.2020 | 10:45
Dmitri Schewzow Dmitri Schewzow Hauptarzt des ersten klinischen Krankenhauses der Stadt Minsk, Vorsitzender des Belarussischen Arztverbandes

Die Löhne im Gesundheitswesen müssen ständig wachsen. Diese Meinung sprach der Hauptarzt des ersten klinischen Krankenhauses der Stadt Minsk, Vorsitzender des Belarussischen Arztverbandes im Interview mit der Zeitung „SB. Belarus segodnja“ aus, wie die Nachrichtenagentur BelTA mitteilt.

„Als Arzt und eine gesellschaftlich engagierte Person plädiere ich dafür, dass die Löhne im Gesundheitswesen ständig wachsen müssen. Die Medizin studieren die begabtesten Schulabgänger. Auf dem Gebiet ist das Vorbereitungs- und Verantwortungsniveau am höchsten. Deshalb billigen wir immer die Staatsmaßnahmen zur Förderung der Löhne“, glaubt Dmitri Schewzow.

Gleichzeitig darf man nicht davon ausgehen, dass die Medizin Haushaltsbranche ist. Man muss nicht auf Steuereinnahmen warten. Wir müssen selbst besser arbeiten, die Effizienz erhöhen.

Dmitri Schewzow kommentierte das „Braindrain“. „Es gibt keine „Abwanderung der Arbeitskärfte“, es gibt eine Migration. Das Braindrain sieht eine massenhafte Abwanderung von Spezialisten aus einer bestimmten Branche mit Ausreise außerhalb des Landes vor. Manche arbeiten nach dem Vertrag und kehren nach seinem Abschluss zurück. Einige studieren oder wandern ab. Manchmal versucht man, unsere Spezialisten zu kaufen. Gleichzeitig gibt es Ärzte, die bei uns arbeiten wollen. Das ist eine normale Migration, keine Abwanerung“, resümierte er.

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