Mobile Version
Projekte
Services
Staatsorgane
Metropolit Pawel

Mit Gottesglaube und Nächstenliebe kann man jedes Unglück überleben

Meinungen 08.01.2019 | 17:18
Metropolit Pawel Metropolit Pawel Patriarchenexarch von ganz Belarus

Mit Gottesglaube, Nächstenliebe, Geschlossenheit, Solidarität kann man jedes Unglück überleben. Das sagte Metropolit von Minsk und Saslawl, Pawel, Patriarchenexarch von ganz Belarus,

In der Hl.-Geist-Kathedrale in Minsk traf sich der Vorsteher der Belarussischen Orthodoxen Kirche mit jungen Talenten aus südlichen Regionen und Orten des Landes – Buda-Koschelewo, Kalinkowitschi, Leltschizy, Mosyr, Choiniki und Iwenez. Das Treffen fand im Rahmen der wohltätigen Aktion „Weihnachtsbaum. Unsere Kinder“ statt. Traditionell versammelt sie in Minsk seit 25 Jahren Kinder aus den betroffenen Tschernobyl-Regionen. „Jedes Mal empfinde ich ein besonderes Gefühl, wenn ich mich mit Tschernobyl-Kindern treffe. Ich glaube fest daran, dass mit Gottesglaube und Nächstenliebe jedes Unglück zu überleben ist. Wir müssen einig und geschlossen bleiben. Der Gott ist mit uns. Aber auch wir sind bereit, einander zu unterstützen. Und das tun wir auch“, sagte Metropolit.

„Solche Begegnungen seien etwas Außergewöhnliches“, so Pawel. „Haben sie diese Kinder singen hören? Sie singen mit so viel Herz. Und wenn man diesen kleinen Menschen ansieht, wie geschlossen und hilfsbereit sie sind, so müssen wir auch anderen Menschen darüber erzählen. Wir müssen ihnen sagen, wie wichtig es ist, Gottes-, Menschen- und Heimatliebe zu bewahren und zu schätzen. Dann werden wir uns vor keinem Unheil und vor keinen Tragödien fürchten müssen.“

Metropolit Pawel gratulierte allen zum frohen Fest der Geburt Christi. „Ich möchte allen ein friedliches Leben wünschen und ein gesegnetes neues Jahr. Wir werden Gott für alles danken, wir werden uns freuen, wir werden arbeiten. Ich wünsche allen ein friedliches Jahr.“

Seit 25 Jahren vereint die wohltätige Aktion „Weihnachtsbaum. Unsere Kinder“ talentierte Kinder und Jugendliche aus den Gebieten Brest, Gomel, Grodno, Mogiljow und Minsk, die von der Tschernobyl-Katastrophe betroffen waren. In diesem Jahr sind über 1,6 Tsd. Jungs und Mädchen zum Fest gekommen. Die Aktion begann traditionell mit der weihnachtlichen Liturgie in der Hl.-Geist-Kathedrale. Metropolit Pawel gratulierte Jungen und Mädchen zum Fest der Geburt Christi, betete für alle belarussischen Kinder und segnete die Teilnehmer des Treffens. Die Kinder überreichten ihm selbstgemachte Geschenke und eine Weihnachtstorte mit 25 Kerzen.

Organisatoren der 25. wohltätigen Aktion „Weihnachtsbaum. Unsere Kinder“ sind die Belarussische Jugendunion BRSM und das Departement für die Beseitigung der Tschernobyl-Folgen, die Diözese-Verwaltung der Belarussischen Orthodoxen Kirche, der Verein „Belarussische Friedensstiftung“, das Bildungsministerium und der Belarussische Staatszirkus. In all den Jahren hat das Projekt über 51.000 Kinder vereint.

Druckversion
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk