Mobile Version
Projekte
Services
Staatsorgane
Wjatschslaw Danilowitsch

Operation „Bagration“ hat den Sieg über Nazideutschland beschleunigt

Meinungen 27.06.2019 | 14:24
Wjatschslaw Danilowitsch Wjatschslaw Danilowitsch Direktor des Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Kandidat der Geschichtswissenschaften, Dozent

Die belarussische Offensive „Bagration“ hat den Sieg über Nazideutschland beschleunigt. Diese Meinung sprach Direktor des Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Wjatscheslaw Danilowitsch. Er nimmt an der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Operation „Bagration“ teil, die sich dem 75. Jahrestag der Befreiung von Belarus von deutsch-faschistischen Eroberern gewidmet ist.

„Die Operation „Bagration“ hat den Sieg über Nazideutschland beschleunigt. Das ist der größte Militäreinsatz, an dem nicht nur 4 Fronten, sondern auch Partisanenverbände mitgewirkt haben. Sie führten Eisenbahnkrieg. Partisanenabteilungen befreiten zahlreiche Siedlungen in Belarus. Hier wurden 800 Tsd. Soldaten und Offiziere der Wehrmacht zerschlagen. Das wurde zum bedeutendsten Beitrag zum Sieg, zur Befreiung Polens, Marsch auf Deutschland und Besetzung Berlins. Eben in Belarus wurde die Grundlage des künftigen Sieges im Großen Vaterländischen Krieg gelegt“, betonte Wjatscheslaw Danilowitsch.

Internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz „Operation „Bagration“ begann heute in der Nationalen Akademie der Wissenschaften. Daran beteiligen sich etwa 500 führende Wissenschaftler, Geschichtsforscher, Archivare aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Deutschland, Litauen, Russland, Vertreter der Staatsbehörden, Studenten und Kadetten der Militärhochschulen, Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben.

Vorsitzender des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Gussakow, unterstrich, dass man in Belarus alles Nötige macht, damit die Gesellschaft die Wahrheit über den Großen Vaterländischen Krieg weiß. „Auf Schlachtsorten, Gräbern der gefallenen Soldaten und Partisanen wurden Denkmäler und Gedenkkomplexe errichtet. Man forscht sorgfältig nach den Namen derjenigen, die bis jetzt in unbekannten Gräbern ruhen. Man gibt Tausende Bücher heraus, führt soziale, wissenschaftliche, Militär- und Gedenkveranstaltungen, Sucheinsätze, Kultur-, Sport-, Informations- und propagandistische Aktionen durch, die historische Erinnerung des belarussischen Volkes über die Ereignisse des Großen Vaterländischen Krieges wachhalten und stärken“, erzählte Vorsitzender des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften.

Ihm zufolge nimmt heutiges Wissenschaftsforum einen wichtigen Platz ein. „Unter schwierigsten geopolitischen Bedingungen, wenn man ständig versucht, die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges zu revidieren, ist es für unseren Staat äußerst wichtig, jede Tatsache und Einzelheiten für die Nachkommen sowie alles wachzuhalten, was die Geistesstärke des belarussischen Volkes in den Kriegsjahren verkörperte. Wir feiern das Festdatum und zollen Tribut der historischen Erinnerung des Volkes. Wir werden immer denjenigen dankbar sein, die unsere Heimat schützten. Ihre großen Heldentaten bewegen uns zum Aufbau eines starken und prosperierenden Belarus – des Staates für das Volk. Alles, was wir geschaffen haben und künftig machen werden, dient diesem Ziel“, fügte Wladimir Gussakow hinzu.

Auf der Konferenz werden moderne Ansätze zur Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges beraten: Probleme der Geschichtsschreibung und Quellenkunde, nationalsozialistische Besatzungspolitik in Belarus, Partisanenbewegung und Untergrundkampf im besetzten Belarus, sowjetische Militärkunst während der Befreiung von Belarus (1943-1944), Wiederaufbau der Volkswirtschaft der BSSR, Großer Vaterländischer Krieg in der historischen Erinnerung des Volkes. Am Rande des wissenschaftlichen Forums wird die Ausstellung von Archivmaterialien, Militärliteratur und Technik organisiert. Man übergibt feierlich das Archiv der Zeitung „Rote Armee“ der Zentralen wissenschaftlichen J.Kolas-Bibliothek der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus. Das Festakt wird Direktor des deutschen Verlagshauses ENOS Klaus-Dieter Zentgraf durchführen.

Organisatoren der internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Operation „Bagration“ sind die Nationale Akademie der Wissenschaften, Institut für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Verteidigungsministerium, Departement für Archive und Schriftführung des Justizministeriums, Nationales Archiv von Belarus.

Druckversion
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk
Soligorsk