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Pawel Ljogki

Regionale Medien sollten mehr analytische Materialien liefern

Meinungen 28.10.2019 | 16:34
Pawel Ljogki Pawel Ljogki stellvertretender Informationsminister

Regionale Massenmedien sollten mehr analytische Materialien unter anderem zu akuten sozialen und politischen Problemen liefern. Das erklärte erster stellvertretender Informationsminister Pawel Ljogki beim Forum „Wahlen-2019: Rolle der regionalen Massenmedien bei der Bildung der öffentlichen Meinung über die Wahlkampagne“ in Minsk.

„Wenn man die Genrepalette auswertet, so mangelt es in den regionalen Massenmedien an guten analytischen Materialien“, sagte Pawel Ljogki.

Es fehlt sowohl an analytischen Pressemitteilungen aus Politik, als auch an Sport- und Kulturthemen. „Die Menschen interessieren sich für exklusive, analytische Materialien, Überlegungen, Kommentare. Für trockene Informationen gibt es Internet“, betonte er.

Dem ersten stellvertretenden Minister zufolge verringert sich die Anzahl der Hauptredakteure die solche Materialien schreiben. Diese Menschen sind teilweise Meinungsmacher in der Region. Ihre Meinung ist von besonderer Bedeutung.

Regionale Ausgaben müssen mehr Informationen zu akuten sozialen Themen liefern, glaubt Pawel Ljogki. Er führte ein Beispiel an. Es wurden 135 Zeitungsnummern in einem der Gebiete analysiert und dort insgesamt 79 Problemmaterialien gefunden. Auf die Initiative der Leser wurde ein Thema aufgegriffen. Journalisten behandelten 4 Materialien, die übrigen 74 wurden von örtlichen Behörden initiiert.

Örtliche Behörden müssen das Problem von falschen Nachrichten meistern, an denen zurzeit der Informationsraum in erster Linie soziale Netzwerke reich sind. Facebook testet nicht zufällig die neue Registerkarte „News“ (dt. „Nachrichten“) in den USA. Das soziale Netzwerk hat mit einigen Hunderten globalen Ausgaben Verträge geschlossen und kauft professionellen Content, der einer Verifizierung unterzogen wurde. Wegen falscher Nachrichten steigt das Vertrauen den traditionellen Massenmedien gegenüber und viele Menschen verlassen soziale Netzwerke. Facebook versucht, dagegen vorzugehen.

Zum Forum „Wahlen-2019: Rolle der regionalen Massenmedien bei der Bildung der öffentlichen Meinung über die Wahlkampagne“ versammelten sich etwa 150 Journalisten aus regionalen Massenmedien. Die Veranstaltung wurde vom Belarussischen Gewerkschaftsbund mit Unterstützung des Informationsministeriums organisiert und findet in der Zentrale des Nationalen Gewerkschaftszentrum statt. Die Veranstalter fokussierten während der Wahlkampagne auf Kooperationsformen der Redaktionen mit Kandidaten, Parteien und öffentlichen Vereinigungen, rechtliche Aspekte bei der Beleuchtung der Wahlkampagne in den Massenmedien.

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