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Touristische Marke muss die Attraktivität von Belarus für Touristen erhöhen

Meinungen 30.11.2018 | 12:17
Michail Portnoi Michail Portnoi Vizeminister für Sport und Tourismus

Die eigene touristische Marke muss die Attraktivität von Belarus für Touristen erhöhen. Diesen Standpunkt äußerte stellvertretender Minister für Sport und Tourismus, Michail Portnoj, im Interview mit der Zeitung „SB. Belarus Segodnja“.

„Die touristische Marke muss die Anzahl von Touristen vergrößern. Sie müssen auf weitere Besuche in Belarus positiv gesinnt sein. Der Entwicklung bin ich mir sicher“, glaubt der stellvertretende Minister. Dabei unterstrich er, dass die Marke kein Selbstziel ist. Sie ist nur zusätzliches Instrument zur Identifizierung und Förderung auf dem touristischen Markt. „Die touristische Marke selbst löst nicht alle Probleme im Tourismus. Aber sie hilft dabei, modernes Bild von Belarus zu schaffen, Wettbewerbsfähigkeit unter anderen Staaten zu erhöhen, unsere Heimat durch Bilder und Symbole erkennen zu lassen. Einer der internationalen Experten sagte, dass ein Ausländer nach Erwähnung des Namen eines Staates ihn innerhalb einiger Sekunden mit etwas Grellem assoziieren muss. Das könnte touristische Marke sein. Sie beflügelt zur Ernennung und Vergleichung. Wir haben die Grenzen geöffnet. Es ist uns übrig geblieben, die Ausländer über uns zu informieren“, betonte Michail Portnoj.

Ihm zufolge setzt die touristische Marke eine große wirtschaftliche, soziale und juristische Arbeit sowie große Verantwortung voraus.

„Wir loteten internationale Erfahrungen aus und wählten nach dem Weg. Wir verfolgten die Entwicklung in Russland, dass sich mit der touristischen Marke seit 2015 auseinandersetzt“, sagte Michail Portnoj.

Dabei hat Belarus einen etwas anderen Weg eingeschlagen. „Wir begannen mit einer umfassenden Forschung im Rahmen des Projekts „Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung von Tourismus in Belarus“. Das Projekt wird von der Europäischen Union finanziert. Wir loteten touristische Ressourcen des Landes und Möglichkeiten für Branding der Territorien aus. Im vorigen Jahr haben die Spezialisten des Projekts die Marke des Konzepts für fünf Pilotrichtungen entwickelt: Grodno und Augustow-Kanal, Prushany, Narotsch, Polozk und Mstislawl. Eine weitere touristische Marke wurde auf der internationalen Konferenz für Branding der touristischen Richtungen vorgeschlagen. Wir haben auch drei Konzepte zusammen mit dem Design-Büro PG-branding entwickelt“, erzählte der stellvertretende Minister.

Vor dem nationalen Wettbewerb befragte man die Ausländer und Belarussen danach, wie sie Belarus, seine Bürger sehen. Aufgrund Fragebögen stellten wir technisches Angebot zusammen. Mit Vertretern der Werbeagenturen, Marketingunternehmen, touristischen Organisationen, öffentlichen Organisationen bildeten wir Kriterien für die Einschätzung von Wettbewerbern. Aus 24 Arbeiten wurden 17 zur öffentlichen Besprechung gezogen.

Ins Finale ziehen drei Konzepte ein. Der Expertenrat, an dessen Spitze der Vizepremier, Igor Petrischenko, steht, trifft einen Beschluss. Danach müssen wir ernsthaft an der Förderung der Marke arbeiten. Man muss Marktforscher, Spezialisten in Werbung, Handel, Reklame für Handelsmarken (von Abzeichen, Tassen, T-Shirts, Taschen bis Branding von Transport, Straßen, Druckausgaben) heranziehen. „Wir werden die touristische Marke unbedingt auf touristischen Ausstellungen fördern, damit man sich daran gewöhnt und unser Land bemerkbar und erkennbar wird, erzählte der stellvertretende Minister. - Die Erscheinung der touristischen Marke ist ein zusätzlicher Informationsanlass, die Möglichkeit, Aufmerksamkeit auf unser Land zu ziehen. Ich denke, dass sie im Januar/Februar dem Publikum preisgegeben wird. Wir haben dann noch Zeit bis zu den 2. Europaspielen“.

Michail Portnoj zufolge wird die touristische Marke nicht für immer gewählt. Vielleicht passiert in einigen Jahren etwas Wichtiges, tauchen neue Tendenzen im touristischen Business auf und wir werden nach einem neuen Konzept der touristischen Marke suchen. Das ist ein flexibler und schöpferischer, dynamischer Prozess, bemerkte der stellvertretende Minister.

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