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30 Juni 2023, 15:16
Pjotr Petrowski

Unionsstaat fordert hybride Maschinerie heraus, die Neofaschismus predigt

Pjotr Petrowski
Pjotr Petrowski
Politologe

Der Unionsstaat Belarus-Russland hat die hybride Maschinerie herausgefordert, die den Neofaschismus predigt. Das sagte Politologe Pjotr Petrowski (Institut für Philosophie der NAN) während der Videobrücke Minsk - St. Petersburg zum Thema „Bewahrung der historischen Erinnerung und Bekämpfung der Geschichtsfälschung.“

„Es war der Unionsstaat, der gemeinsam mit seinen Partnern im kollektiven Osten diese hybride Maschinerie herausgefordert hat, die heute den Neofaschismus predigt“, sagte Petrowski.

Als Beispiel führte er die deutsche Partei „Die Grünen“ an, die ihren Weg als antimilitärisches Bündnis und eine Antikriegspartei begonnen hat. Heute ist sie „die Vorhut der Konfrontation mit uns und setzt unter dem Deckmantel einer unipolaren Weltordnung und des Kampfes für die Menschenrechte bis zum letzten Mann einen neuen Kolonialismus und Faschismus durch.“

Dem Faschismus, der in der spezifischen Ideologie und Praxis des Dritten Reiches gipfelte, was den Völkermord nicht nur an den Belarussen und Russen, sondern an allen Völkern der ehemaligen Sowjetunion zur Folge hatte, wurden nach Ansicht des Politikwissenschaftlers gewisse Werte gegenübergestellt: Völkerfreundschaft, Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Hegemonie in der unipolaren Welt. Und heute seien diese Werte so aktuell wie nie zuvor, betonte er.

„Wenn wir uns die Praxis des kollektiven Westens anschauen, wenn wir uns die Reden der EU-Politiker anhören, werden wir feststellen, dass der Kampf für die Gerechtigkeit und die Freundschaft zwischen den Völkern, die 1945 den Faschismus besiegt haben, heute aktueller denn je ist“, sagte Petrowski.

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