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Weihnachtsturnier könnte unter IIHF-Ägide stattfinden

Meinungen 08.01.2020 | 15:15
Rene Fasel Rene Fasel Präsident des Internationalen Eishockey-Verbandes IIHF

Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF), René Fasel, schließt die Möglichkeit nicht aus, dass künftig alle Spiele des Weihnachtlichen Eishockey-Laienturniers um den Preis des Präsidenten von Belarus unter der IIHF-Ägide ausgetragen werden. Das sagte er in einem Interview beim TV-Sender Belarus 1.

Solche Laienturniere gebe es in Nordamerika und in einigen skandinavischen Staaten, sagte Fasel. Das Weihnachtliche Eishockey-Turnier in Minsk werde seit vielen Jahren ausgetragen und habe sich etabliert. „Das Turnier ist beliebt. Vielleicht sollten wir ihm einen offiziellen Status verleihen und unter der IIHF-Ägide austragen. In diesem Jahr nimmt auch ein IIHF-Team am Wettbewerb teil. Hoffentlich wird der nächste IIHF-Präsident diese Idee in die Tat umsetzen“, sagte er.

René Fasel hält das Weihnachtliche Eishockey-Turnier für ein großes und wichtiges Sportevent. „Zum Wettbewerb kommen Spieler aus über 20 Ländern der Welt zusammen. Wir fühlen uns in einem vereint – eine große Familie geht weder aufs Eis. Ich danke dem belarussischen Staatschef Alexander Lukaschenko dafür, dass er nicht nur auf die Idee einer solchen Sportveranstaltung gekommen ist, sondern auch dafür, dass Belarus dieses Turnier seit 16 Jahren konsequent durchführt“, sagte er.

Als ehemaliger Schiedsrichter könnte Fasel auch eines der Turnierspiele in Minsk leiten. „Ich reise viel über Russland und nehme an unterschiedlichen Veteranen-Turnieren teil, manchmal auch als Schiedsrichter. Ich kann zwar nicht mehr jedes Spiel leiten, aber beim Weihnachtsturnier in Minsk könnte ich mir einen Einsatz gut vorstellen“, fügte er hinzu.

Belarus sei ein an Sporttraditionen reiches Land, sagte der IIHF-Präsident. Der Staat habe Sport und Sportförderung als eine der sozialen Prioritäten bestimmt. In der Finanzierung des Kinderhockeys sieht er ein großes Potential.

„Ich glaube, Belarus könnte Sportakademien einrichten. Russland tut das seit Jahren. Man muss mehr in die Entwicklung von Kindersportschulen und in die Arbeit der Sporttrainer investieren. Sporttrainer müssen Kinder für Eishockey begeistern, dann werden Jungs im Alter zwischen 6 und 18 Jahren dabei bleiben“, meint der Sportfunktionär.

René Fasel zeigte sich überzeugt, dass die Eishockey-Weltmeisterschaft 2021 in Minsk und Riga auf einem hohen Niveau ausgetragen wird.

„Im Jahr 2014 hat Minsk ein hervorragendes Turnier ausgerichtet. Es herrschte eine phantastische Atmosphäre, die Sportfans waren unglaublich. Natürlich spielt der Erfolg der Gastgebermannschaft eine große Rolle für die WM. Ich hoffe, dass die belarussische Nationalmannschaft ein starkes Eishockey zeigen wird. Die Spiele werden in Minsk und Riga stattfinden, viele Sportfans werden nach Belarus kommen. Die Finalrunde wird in der Minsk Arena stattfinden“, sagte Fasel.

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