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29 Mai 2020, 19:33
Alexej Beljajew

Wirtschaftliche Folgen der Pandemie ohne Populismus abmildern

Alexej Beljajew
Alexej Beljajew
Politikwissenschaftler, Dozent am Institut für Politikwissenschaften an der Belarussischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität

MINSK, 29. Mai (BelTA) – In Belarus werden wirtschaftliche Folgen der COVID-19-Pandemie maximal abgemildert, dabei lässt der Staat keinen Platz für populistische Spiele. Diese Meinung äußerte Politikwissenschaftler, Dozent am Institut für Politikwissenschaften an der Belarussischen Staatlichen Wirtschaftsuniversität, Alexej Beljajew, in einem Video-Interview im Nationalen Pressezentrum.

Der Politologe sprach von einer ausgewogenen und zurückhaltenden Position der belarussischen Behörden inmitten der wachsenden Pandemie-Krise. „Belarus hat versucht, die wirtschaftlichen Probleme maximal abzumildern, ohne populistische Spielchen zu spielen und ohne den Quarantäne-Forderungen nachzugeben“, sagte Alexej Beljajew. Dank dieser Haltung sehen viele Wirtschaftsindikatoren in Belarus viel besser aus als die seiner Nachbarn.

Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Belarus angesichts der rückläufigen Weltwirtschaftsaktivität und dem Ausfall ganzer Industrien und Staaten aus dem internationalen Handel auf eigene Produktion gesetzt hat, fügte der Experte hinzu. Als Beispiel nannte er den Export von Agrarprodukten, der im ersten Quartal deutlich zulegen konnte.

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