APRIL, 2. März (BelTA) – Derzeit liege der Schwerpunkt im Unionsstaat auf der Annäherung der Politiken von Belarus und Russland in allen Bereichen, vor allem in der Wirtschaft. Dies erklärte der stellvertretende Staatssekretär – Mitglied des Ständigen Komitees des Unionsstaates, Alexander Jaroschenko, vor dem festlichen Konzert und der Veranstaltung anlässlich des Tages der Einheit der Völker von Belarus und Russland im Palast der Republik.
Alexander Jaroschenko erklärte, dass der Unionsstaat vor 30 Jahren aufgrund der historischen Verbundenheit sowie der gemeinsamen wirtschaftlichen und politischen Interessen beider Länder gegründet worden sei. „Nach dem Zerfall der Sowjetunion war es für uns alle wichtig, einen Anker zu haben. Und wir haben ihn in Form dieser Integrationsgemeinschaft gefunden“, fügte er hinzu.
„Derzeit liegt der Schwerpunkt darauf, dass unsere Politiken in allen Bereichen, vor allem in der Wirtschaft, nicht auseinanderdriften, sondern sich annähern. Wir sind zwei souveräne Staaten, aber gleichzeitig schaffen wir die Grundlage dafür, dass auch unsere technologischen Entwicklungen in beiden Staaten genutzt werden“, sagte Alexander Jaroschenko.
Als Beispiel für die gemeinsame Arbeit nannte Alexander Jaroschenko den belarussischen Muldenkipper BelAZ. „Darin sind auch Komponenten aus Russland verbaut. Solche Projekte sollten ein Vorbild und ein Beispiel dafür sein, wie Integration hilft, wirtschaftliche und andere Fragen zu lösen“, betonte er.
Als ein weiteres Beispiel für die Zusammenarbeit nannte der Redner die heute aufgenommene Verbindung von Nahverkehrszügen zwischen Smolensk und Orscha sowie zwischen Smolensk und Witebsk. Dies geschehe für den Komfort der Bürger beider Länder, so Jaroschenko. „Genau das sind solche Ankerpunkte, Punkte unseres gegenseitigen integrativen Zusammenwirkens, die für unsere Menschen, die im Unionsstaat leben, einen echten Nutzen bringen“, fasste Alexander Jaroschenko zusammen.
