MINSK, 9. Februar (BelTA) – Nichtregierungsorganisationen westlicher Länder sammeln Kräfte und Mittel, um erneut zu versuchen, die Lage zu destabilisieren und „eine Änderung der Verfassungsordnung“ in Belarus zu erreichen. Dies geht aus einer Mitteilung der Pressestelle des Dienstes der Außenaufklärung (SWR) Russlands hervor, berichtet TASS.
Wie der Aufklärungsdienst feststellte, sammeln Nichtregierungsorganisationen westlicher Länder, darunter „demokratisierende Strukturen”, Agenturen und Stiftungen der USA, Großbritanniens, Deutschlands, Polens und anderer europäischer Staaten, „Kräfte und Mittel, um erneut zu versuchen, die Lage in Belarus zu destabilisieren”.
„Im Westen plant man eine gründliche ‚Bestandsaufnahme‘ der belarussischen Oppositionellen, um sie für subversive Aktivitäten einzusetzen“, heißt es in der Mitteilung des Dienstes. Es soll eine Ressource „mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2030“ gebildet werden.
Der SWR der Russischen Föderation wies darauf hin, dass zur Umsetzung des Szenarios einer farbigen Revolution die Aufgabe gestellt wird, in der belarussischen Gesellschaft neue liberale Anhänger zu finden.
Dabei weist die Pressestelle des Aufklärungsdienstes darauf hin, dass der Westen nicht berücksichtigt, dass die belarussische Gesellschaft nach den Ereignissen von 2020 „eine gute „Impfung“ gegen Versuche, die Lage im Land zu destabilisieren, erhalten hat“. „Die Belarussen haben die Beispiele der Ukraine, Moldawiens und vieler anderer Länder vor Augen, die im Namen der Verwirklichung der geopolitischen Ambitionen des Westens unter dem Deckmantel falscher Slogans zum Schutz der Demokratie und der Menschenrechte zerstört wurden“, heißt es in der Mitteilung.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass der Westen „hofft, die Verbindung zwischen Minsk und Moskau“ im Rahmen des Unionsstaates zu schwächen.
