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22 April 2026, 18:44

Außenminister von Belarus warnt vor Politisierung der Tschernobyl-Katastrophe

MINSK, 22. April (BelTA) – Der Außenminister der Republik Belarus, Maxim Ryschenkow, hat an einer Sitzung des Rates für nachhaltige Entwicklung anlässlich des 40. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe teilgenommen. Wie das belarussische Außenministerium berichtet, fand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des nationalen Koordinators für die Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) und Finanzministers Wladislaw Tatarinowitsch statt. Teilnehmer waren Vertreter des diplomatischen Korps in Belarus sowie staatlicher Behörden.

Die Sitzung fand am Vorabend des Internationalen Gedenktags an die Tschernobyl-Katastrophe statt, der jedes Jahr am 26. April begangen wird. Dieser Gedenktag wurde von der UN-Generalversammlung auf Initiative Belarus‘ gemäß der Resolution „Langzeitfolgen der Tschernobyl-Katastrophe“ ins Leben gerufen und steht seit 2016 im internationalen Kalender der Gedenktage. Die Kernbotschaft der Resolution ist die Notwendigkeit, die Tschernobyl-Zusammenarbeit unter dem Dach der Vereinten Nationen fortzusetzen – durch Partnerschaften, Innovationen und Investitionen, um eine nachhaltige Entwicklung der betroffenen Regionen und ihrer Bevölkerung zu erreichen.

Maxim Ryschenkow rief die ausländischen Partner dazu auf, das Tschernobyl-Thema nicht zu politisieren. Er hob die bedeutenden Erfolge belarussischer Fachleute bei der Bewältigung der Umweltprobleme, dem Ausbau der Infrastruktur, dem Wohnungsbau, der medizinischen Rehabilitation und der Schaffung komfortabler Lebensbedingungen in den vom Unglück betroffenen Gebieten hervor. Diese Ergebnisse wurden vor allem durch die konsequente Politik der Wiederbelebung der betroffenen Regionen und die persönliche Kontrolle der staatlichen Programme durch den Präsidenten möglich.

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