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Politik
23 Februar 2021, 13:46

Awdonin: Vertrauen und hohes Kooperationsniveau zwischen Lukaschenko und Putin sind offensichtlich

MINSK, 23. Februar (BelTA) – Es ist offensichtlich, dass die Kooperationsbeziehungen zwischen Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin von einem hohen Maß an Vertrauen geprägt sind. Diese Meinung äußerte Alexej Awdonin vom Institut für Strategische Studien der Zeitung „SB. Belarus segodnja.“

Awdonin kommentierte die Ergebnisse des informellen Treffens der Präsidenten von Belarus und Russland in Sotschi. „Solche Treffen bieten eine gute Gelegenheit, auf protokollarische Formalitäten zu verzichten, über wichtige und dringende Themen unter vier Augen zu sprechen. Die Abwesenheit von Journalisten und Protokollführern aus den Außenministerien erlaubt es den Gesprächspartnern, unverblümt und ohne Floskeln sensible Fragen zu behandeln. Die Presse pflegt oft, die Sachverhalte auf ihre Weise zu deuten“, sagte der Experte. „Informell heißt aber auch, dass die Staatschefs vertrauensvolle Beziehungen aufbauen können. Zweitens können sie dabei Prioritären setzen, ohne dass Dritte auf die Entscheidungsfindung irgendeinen Einfluss ausüben könnten.“

In der Zeitperiode moderner Kommunikationstechnologien und angesichts eines hohen Lebenstempos entscheiden sich immer mehr Politiker für solche Treffen „ohne Krawatte“. „Selbstverständlich gibt es bestimmte diplomatische Vorschriften, die die Einhaltung aller Regeln erfordern. Aber die Politik erlaubt es auch, ein informelles Format zu wählen, um Entscheidungen schneller zu treffen, effektive Beziehungen zwischen Staaten und Präsidenten aufzubauen und damit Nuancen auszuschließen, die der Umsetzung gemeinsamer Projekte schaden oder zu Verzögerungen beitragen würden. Übrigens ist das Verhältnis zwischen Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin von einem hohen Maß an Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt. Unsere Gegner im kollektiven Westen bekommen ein klares Signal, dass ihre Bemühungen um die Vereitelung der Verhältnisse zwischen Belarus und Russland nicht aufgegangen sind“, resümierte der Analytiker.

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